Krieg in Libyen Obamas Dilemma
Barack Obama am Freitag in Los Angeles: Der US-Präsident muss die Amerikaner vom Libyen-Einsatz überzeugen. Die Mehrheit seiner Landsleute ist dagegen.
Ein Rebell kämpft im libyschen Adschdabija, wo seit Längerem ein Stellungskrieg herrscht.
Die Nato flog am Donnerstag mehr als 60 Kampfeinsätze in Libyen.
Die USA setzen nun auch Drohnen gegen die Gaddafi-Truppen ein.
In Bengasi versammelten sich die Gläubigen zum Freitagsgebet.
Besuch mit Signalwirkung: US-Senator John McCain reiste am Freitag nach Bengasi, in die Hochburg der libyschen Rebellen.
Begeisterter Empfang: Dutzende Menschen empfingen McCain mit US-Flaggen und Rufen wie "Freiheit für Libyen, Gaddafi muss weg" und "Danke Amerika, danke Obama".
Waffenlager: Die Rebellen zeigen McCain Waffen, die Gaddafi-Truppen zurückgelassen haben.
"Die Rebellen sind meine Helden", sagte McCain.
Verwundeter Gaddafi-Gegner nahe Adschdabijah: "Unser Ziel ist der Regimewechsel, auch wenn die Regierung das nicht so deutlich sagt", sagt McCain.
Kind in Bengasi: Das Mädchen sitzt in einem Bus, nachdem es per Schiff am Hafen der libyschen Stadt angekommen ist.
US-General Cartwright: "Die Drohnen haben die Möglichkeit, tiefer zu fliegen, deshalb können sie eine bessere Sicht auf bestimmte Ziele bekommen." Das sei hilfreich, weil Gaddafis Truppen begonnen hätten, sich "zu verschanzen".
Rebellen im Einsatz: Gaddafis Bodentruppen wurden laut US-Angaben deutlich geschwächt.
Ein Rebell liest während einer Kampfpause im Koran: Vermutlich 30 bis 40 Prozent seien ausgeschaltet, sagte US-Generalstabschef Mike Mullen am Rande eines Truppenbesuchs in Bagdad.