Krieg in Syrien: Frontstadt Aleppo - DER SPIEGEL
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Krieg in Syrien Frontstadt Aleppo

In einer Schule hängen gruselige Fotos von Leichen, die aus dem "Totenfluss" gezogen wurden. Die große Moschee ist verwüstet und wird von Scharfschützen Assads und der Rebellen missbraucht: In Aleppo verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse im anscheinend endlosen syrischen Krieg.
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Alltag im Krieg in Syrien: Ein Scharfschütze der Rebellen lauert hinter dem alten Gemäuer der Omayaden-Moschee in Aleppo auf eine Schussgelegenheit.

Foto: Kurt Pelda
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Ein Maschinengewehr-Schütze in einem Seitenflügel der Omayaden-Moschee. Die Aufständischen haben Löcher in Wände gehauern, damit sie auf Regierungssoldaten in gegenüberliegenden Häusern feuern können.

Foto: Kurt Pelda
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Ein Blick in den Innenhof der Omayaden-Moschee. Überall sind Gefechtsspuren zu sehen, die Mauern sind von Bränden geschwärzt.

Foto: Kurt Pelda
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Soldaten gruben im Innenhof Steinplatten aus, um ihre Stellungen zu verstärken.

Foto: Kurt Pelda
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Und so sah das fast 1300 Jahre alte Gotteshaus vor den Kämpfen zwischen den Soldaten des Regimes und den Aufständischen aus.

Foto: ? Khaled Al Hariri / Reuters/ REUTERS
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An strategisch wichtigen Stellen verdicken Sandsäcke jetzt die alten Mauern oder versperren das Schussfeld.

Foto: Kurt Pelda
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Ein Blick auf das etwa 45 Meter hohe Minarett der Moschee. Von hier aus konnten Scharfschützen Assads das ganze Marktviertel von Aleppo einsehen und unter Beschuss nehmen.

Foto: Kurt Pelda
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Rebellen zeigen in der Moschee eine verbrannte Koran-Ausgabe. Die uralten Handschriften verrotten. Aber niemand kommt auf die Idee, die wertvollen Bücher in Sicherheit zu bringen.

Foto: Kurt Pelda
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Wie der Besuch in einem Gruselkabinett: In einer Schule sind Bilder von unidentifizierten Mordopfern aus Aleppos sogenanntem Totenfluss aufgehängt.

Foto: Kurt Pelda
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Die aufgedunsenen Gesichter der Toten sind übersät mit blauen Flecken und Schwellungen von den Schlägen ihrer Peiniger.

Foto: Kurt Pelda
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Es sind meist Männer mit Schusswunden im Kopf und gefesselten Armen, die unter der Brücke angeschwemmt werden.

Foto: Kurt Pelda
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