Kriegerische Herrscher Der Geist der Samurai
Zeugnis: Der Samurai Takezaki Suenaga lässt seine Heldentaten im Kampf gegen die Mongolen von Künstlern festhalten und illustrieren: etwa seine Reiterattacke auf die Invasoren, die mit Pfeilen und Sprengbomben angreifen (Bilderrolle, um 1300)
Angriff: Der Feldherr Shiroishi führt seine Soldaten in die Schlacht und rettet dem Samurai Takezaki Suenaga das Leben. Oft jedoch töten die Mongolen die Pferde der Japaner und schlagen so deren Attacken zurück
Marsch: Zum Rhytmus großer Trommeln rücken Mongolen vor. Sie kämpfen diszipliniert. Anders die Samurai, die in ihren Schlachten gegen die Eindringlinge anfangs kaum organisiert sind, da jeder hofft, in spektakulären Zweikämpfen Ruhm zu erringen
Deckung: Die Samurai lernen aus ihren Niederlagen. Bei der zweiten Invasion der Mongolen 1281 verschanzen sich die japanischen Krieger in der Bucht von Hakata hinter einem Wall aus aufgeschichteten Steinen. Takezaki Suenaga reitet von dieser Befestigung aus los zu einer Gegenattacke
List: Gegen das überlegene Mongolenheer setzen die Japaner unter anderem auf Guerilla-Taktik. So greifen sie mit kleinen, wendigen Booten einzelne Schiffe der feindlichen Flotte an. Auch Takezaki Suenaga entert eine Dschunke und schneidet einem Gegner die Kehle durch
Wende: Die Mongolen, so lässt es Takezaki Suenaga aufzeichnen, weichen vor dem Pfeilhagel der Samurai. In Wahrheit sind die Invasoren überlegen. Erst kamikaze ("göttliche Winde") retten das Reich des Tenno: Taifune, die zweimal die Flotte des Khans zerschlagen
Samurai (Filmszene aus "The Last Samurai"): Ruhm und Ehre im Kampf Mann gegen Mann