Kriegsende: Der erste Sommer im Frieden - DER SPIEGEL
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Kriegsende Der erste Sommer im Frieden

Der Krieg ist vorbei. Deutschland hat am 8. Mai bedingungslos kapituliert. Berlin wird vom sowjetischen Militär verwaltet.
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Das erträumte Leben: Nach den langen Bombennächten sehnten sich die Menschen nach etwas Normalität, soweit man davon in der fast völlig zerstörten Stadt sprechen konnte

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Nachdem die Reste der Häuser von den Gleisen entfernt wurden, fuhren zumindest einige Straßenbahnen wieder durch die Berliner Trümmerwüste

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"Dem deutschen Volke": Während der Reichstag in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut wurde, entstand die Reichstagskuppel erst mehr als 50 Jahre nach ihrer Zerstörung neu

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Im April und Mai 1945 war ganz Berlin Frontgebiet gewesen. Zigtausende Soldaten und Zivilisten kamen bei dem sinnlosen Kampf ums Leben. Von Berlins historischer Bausubstanz blieben meist nur Schutthaufen übrig

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Von russischer Artillerie zertrümmert: Unter der Neuen Reichkanzlei im Berliner Regierungsviertel befand sich der Führerbunker, in dem Hitler im April 1945 Selbstmord beging

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Anfangs hatten die Berliner den neuen Nahverkehrszügen eher skeptisch gegenüber gestanden, gewöhnten sich allerdings schnell an die S-Bahn. 1945 ist die S-Bahn-Station "Potsdamer Platz" durch die Kriegseinwirkungen stark beschädigt

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Auch von dem 3,5 Kilometer langen Prachtboulevard Kurfürstendamm hatten die alliierten Bombenangriffe nicht viel übrig gelassen

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Zimmer mit Aussicht: Selbst diese Wohnung war noch Mangelware. Denn in Tausenden Berliner Häusern fehlten nach Kriegsende meist die kompletten Zwischengeschosse und Dächer. Bombeneinschläge hatten oft dafür gesorgt, dass man im Erdgeschoss in den Himmel durch die Decke sehen konnte

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Siegessäule in einer geschlagenen Stadt, umgeben von Trümmern: Die ursprünglich vor dem Reichstag stehende Säule war von Albert Speer, dem Architekten Hitlers, in den Tiergarten versetzt worden, um Platz für die "Reichhauptstadt Germania" zu schaffen

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Amerikanische Soldaten vor dem Brandenburger Tor, das später die Teilung der vier Besatzungszonen in zwei deutsche Staaten symbolisieren sollte

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Ein friedliches Bild in der kriegszerstörten Stadt: Große Wäsche hängt zum Trocknen vor einem Mietshaus in Berlin, während die Wäscherin Kleidungsstücke ausbessert

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Ein Geschütz steht vor dem zerstörten Reichstag: Das alte Parlamentsgebäude galt den Sowjets als Symbol des deutschen Faschismus. In den letzten Tagen der Schlacht um Berlin fanden heftige Kämpfe um das wuchtige Bauwerk statt

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?