Kriegsende - DER SPIEGEL
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Kriegsende Explosive Reste

Der Zweite Weltkrieg war endlich aus - doch die Gefahr noch nicht vorüber: Ferdinand Schumacher riskierte sein Leben für einen Job, der ihm dreißig Pfennige Stundenlohn brachte. Einmal verweigerte er die Arbeit - genau im richtigen Moment.
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Explosion eines Bombentransports: Bei der Entsorgung von hochbrisantem Material aus dem Muna-Lager Damme explodierte ein Zug mit mehreren Spezialbomben der ehemaligen deutschen Marine. Dabei kamen der Lokführer und sein Bremser ums Leben. Eine Fotografie des Unfalls lässt sich nur an Stelle dessen mit dieser kolorierter Skizze nachempfinden.

Foto: Ferdinand Schumacher
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Idyllisch gelegene Bruchbude: Ein altes strohgedecktes Heuerhaus des Großbauern Stickfort war letzte Zufluchtstätte, bevor es wieder nach Köln ging. Das Wasser kam aus der Pumpe, Licht gab es nur von Petroleumslampen - und keinen Grund zum Feiern. Die winterlichen Regenfälle setzten die kellerlose Wohnung regelmässig unter Wasser. Dafür gab es rundherum unverbrauchte Natur. Zu sehen sind Mutter Helene, Sohn Ferdinand und Tochter Anna Elisabeth.

Foto: Ferdinand Schumacher
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Haus Stickfort: Es war während der Kriegszeit unser Domizil in Neuenkirchen/Oldbg. Der damalige Besitzer war Tierarzt Dr. Stickfort. Die drei Fenster im Obergeschoss gehörten zu unserer Wohnung. Das Haus ist durch den neuen Besitzer modernisiert worden, danach aber abgebrannt. Das neue Haus hat mit dem Ursprungshaus keine Gemeinsamkeiten mehr.

Foto: Ferdinand Schumacher
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