Kriegsende im Sauerland - DER SPIEGEL
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Kriegsende im Sauerland Ein Waldversteck und das erste Stück Zucker

Krieg in der Idylle: Im April 1945 erreichten die vorrückenden Amerikaner das abgeschiedene Sauerland. An GIs in grünen Tannenwäldern und explosive Kinderspiele erinnert sich Ferdi Keuter.
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Glücklichere Tage: Vor einer Hochzeitsfeier posiert mein Großvater Rainer Keuter im feinen Zwirn für den Dorffotografen vor dem Haus der Familie Blume in Wennigloh.

Foto: Ferdi Keuter
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Mutiger Soldat: Bevor er in den Krieg ziehen musste, ließ mein Onkel Ferdi noch ein Portraitfoto für die im Sauerland zurückbleibende Familie machen.

Foto: Ferdi Keuter
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Gruß aus Russland: Dieses bemalte Birkenholz schickte mein Onkel Ferdi, der Soldat an der Ostfront war, an seine Familie ins Sauerland.

Foto: Ferdi Keuter
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Alliierte Soldaten marschieren in Richtung Eschweiler Stadtmitte: Wenn nur das Wetter unfreundlich gewesen wäre....So aber liegt Deutschland, den Blättern gleich, am Boden, diese amerikanischen Soldaten machen ihren harten Job und gehen noch ungewissen Zielen entgegen. Eschweiler ist die Heimatstadt des Autors.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
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Amerikamische Soldaten auf dem Weg von Stolberg nach Eschweiler Stadtmitte, der Heimat des Autors: 7. März 1945. In Aachen ist die Nazizeit schon Vergangenheit. Bereits am 10. Oktober wurde der Besatzung von Aachen ein Kapitulationsangebot unterbreitet. Als dieses auslief, wurde die Stadt durch bombardiert. Ein Sturmangriff auf Aachen erfolgte zunächst nicht, da sich die US-Divisionen gegen schwere deutsche Gegenangriffe wehren mussten, die bis zum 19. Oktober andauerten. Nun sind die Befreier schon in meiner Heimatstadt und geben den Anfang für ein Gefühl des kommenden Friedens.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
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Fanny und Flora die letzten Pferde von Bauer Reuther: Fanny ist blind aus dem Krieg gekommen und bekommt hier bei leichter Arbeit das Gnadenbrot auf Lebenszeit.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv der Familie Reuther
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Unter Strom: Die Stadt Eschweiler, Heimat des Autors, ist von all zu großen Zerstörungen verschont geblieben, gemessen an den Nachbarstädten Jülich und Düren. Die Stromleitungen sind aber vielfach zerstört, aber dafür hatte "Vater Keuter" vorgesorgt. Wir waren im Sauerland evakuiert. Im Ort Wennigloh schlängelte sich ein Telefonkabel entlang der Straße und das hatte es ihm angetan. Er besorgte sich eine Kabeltrommel und mir eine kleine Zange und schickte mich dann ein ganzes Stück entlang des Kabels bis zum Dorfbrunnen, wo ich das Kabel mit der Zange durchkneifen musste. Vater Philipp selbst hatte am Haus meiner Großmutter gewartet und rollte dann das abgeschnittene Kabel auf die Trommel. Später, nach unserer Rückkehr nach Eschweiler, sollte uns das geklaute Kabel gute Dienste leisten: Es machte unseren Haushalt zum ersten in unserer Straße, der wieder Strom hatte. Mit dem Kabel aus Wennigloh verlegte mein Vater ein komplettes Stromnetz in unser Haus und "zapfte" - was natürlich verboten war - das städtische Elektrizitätsnetz an.

Foto: Ferdi Keuter
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Kriegstauglichkeitsprüfung für Pferde: In Erwartung von einem enormen Bedarf an Zugtieren wurden hier 1937 an der Kaserne in Eschweiler Pferde gemustert und auf "Kriegstauglichkeit" getestet.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Eschweiler Geschichtsverein/Kalenderblatt
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Friedliches Manöver in Ostbelgien: Elsenborn ist eine deutschsprachige Gemeinde in der Provinz Lüttich. In der Zeit von 1940 bis 1945 wurde während des Zweiten Weltkrieges das Gebiet um Elsenborn vom Deutschen Reich eingenommen. Das führte zu Irritationen bei der Bevölkerung. War man als Bürger nun Deutscher oder Belgier? Durfte man, oder musste man, für wen auch immer, in den Krieg ziehen? Mit einem der Männer ist der Autor "über sieben Ecken" verwandt. So kam es, dass er neben Märchen auch von schlimmen Entwicklungen gehört hat. Heute ist die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens die kleinste von drei Gemeinschaften in Belgien mit Zeitungen in deutscher Sprache. Auf diesem undatierten Foto aus dem Ersten Weltkrieg sehen wir keine "Kriegsnormalität". Den Anlass zu dem Treffen in Elsenborn kennt der Autor leider nicht.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
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Einberufung der Lehrmeister zum Heeresdienst: Originaltext: Übernahme des Malerlehrlings Keller Martin zu den alten Vertragsbedingungen, welche mit seinem Lehrmeister Winkelmann festgelegt wurden.

Durch die Einberufung des Innungsmitgliedes Malermeister Winkelmann Christian ist die Übernahme des Lehrlings durch Malermeister Jakob Doll erfolgt.

Letztgenannter ist nunmehr auch zum Heeresdienst einberufen, sodass Malermeister Philipp Keuter bereit ist, den Lehrling Keller zu den Bedingungen wie oben angeführt, zu übernehmen.

Bei Wiedereröffnung des Betriebes seitens Winkelmann geht der Lehrling zu seinen alten seines Meisters Winkelmann über. Eine Verkürzung der Lehrzeit muss durch schriftlichen Antrag eingereicht werden und zwar für die Frühjahrsprüfung im Februar und die Herbstprüfung im August. Näheres hierzu erteilt der stellv. Lehrlingswart Malermeister Hubert Bayer, Eschweiler.

Heil Hitler

gez. H. J. Zentis

Foto: Ferdi Keuter
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Beim Kartenspiel: Philipp Keuter war nur bedingt kriegstauglich, er "hörte sehr schlecht". Das war aber nicht sicher festzustellen. Wenn am Morgen der "Spieß" zum Wecken rief, schlief der Rekrut einige Male einfach weiter. Bald durfte er die Kaserne verlassen. In den letzten Kriegstagen wurde zu einer Bürgerwehr gerufen. Deren Aufgabe war das "Schanzen" im Arnsberger Wald. Nach Arnsberg/Wennigloh war er mit seiner Familie evakuiert. "Schanzen" nannte man die Panzersperren auf Straßen und Wegen, um dem "Angreifer" den Marsch zu erschweren. Oft wurden dafür dicke Bäume gefällt. Wenn die Männer Glück hatten, standen diese in der Nähe von geplanten Vorhaben.

Rekrut Philipp Keuter (links außen) kann sich noch mit Kartenspiel die Zeit vertreiben (Aufnahme von 1943).

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Ferdi Keuter
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Behörde beanstandet Preise: Textwiedergabe eines Schreibens vom 13. Januar 1942 an Malermeister Philipp Keuter (gekürzt): Es wurde festgestellt, dass Sie Ihre Preise für Tapetenhängen und Deckenstreichen, ohne eine Ausnahmegenehmigung zu haben, erhöht haben. Im Jahre 1939 berechneten sie für das Tapezieren pro Rolle 0,60 RM und für das Deckenstreichen 0,30 RM. Im Jahre 1941 erhöhten sie in beiden Fällen je 0,10 RM. Sie werden ersucht, die Preise auf den früheren Stand zurückzuführen.

Wegen dieser Zuwiderhandlung nehme ich Sie (...) in eine Ordnungsstrafe von 20,00 RM. Dazu kommen Gebühren und Auslegen von 1,60 RM. Wenn Sie diesen Gebührenbetrag nicht innerhalb einer Woche gezahlt haben, werden wir den Betrag zwangsweise eintreiben.

Foto: Ferdi Keuter
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Beschäftigungserhebung:Der Krieg ist zu Ende, das Handwerk bekommt wieder mehr Arbeit. Zum Stichtag: 01. Oktober 1947 erhebt die Handwerkskammer Aachen eine Beschäftigungserhebung. Der Firmeninhaber Philipp Keuter kann mit etwas Stolz seine Zahlen nennen. Im Betrieb arbeiten bereits wieder ein Meister, fünf Gesellen und zwei Handwerkslehrlinge.

Foto: Ferdi Keuter
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Feuerholz: Im Wald am Jägerspfad wird 1937 gerodet, eine neue Siedlung wird entstehen. Die Bürger nutzen die Gelegenheit Holz zu sammeln, der nächste Winter steht vor der Tür. Viele Dinge des alltäglichen Lebens sind knapp und teuer. Da kommt diese Quelle für Brennstoff gerade recht.

Foto: Ferdi Keuter/Archiv Geschichtsverein Eschweiler
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Gerichtliche Strafverfügung: Die Firma Keuter hat bereits sieben Mitarbeiter beschäftigt. Ein Auto gibt es noch nicht. Alles wird mit dem Fahrrad des Meisters und einer Karre erledigt. Da die Zeit drängt, fährt der Meister nicht immer nach Vorschrift. Am Montag, den 19. November 1946 bekommt er gleich zwei Strafverfügungen vom Amtsgericht Eschweiler.

Am 17. Oktober 1946 fährt er sitzend die für sämtlichen Verkehr gesperrte Brücke Kochsgasse, am gleichen Tag die Einbahnstraße Knickertsberg in verbotenen Richtung.

Am nächsten Tag, am 18. November 1946 geschieht die dreisteste Tat auf der Autobahn bei Eschweiler. Er befährt diese Bahn und wird von Polizei Wachtmeister Zander erwischt der seine Personalen notiert. Es führt gleich wieder zu einer Anzeige. Dieses Mal muss er 10 RM plus 2,50 RM bezahlen. Im Falle der Uneinbringlichkeit wird für je 5 RM ein Tag Haft festgesetzt. Er soll aber bezahlt haben.

Foto: Ferdi Keuter
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Adolf-Hitler-Spende: Die Kreishandwerkerschaft kassiert Spenden für den Führer. Jeder Spender bekommt dafür eine rote Plakette, welche er sichtbar in seinem Betrieb anbringen kann. Sammlungen bei dem Inhaber dieser Bescheinigung sind allen Angehörigen und Stellen der Partei, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbände verboten. Malermeister Philipp musste auch dazu gehören und spendete 10 RM. Eine Plakette "zierte" die Werkstatt nicht.

Foto: Ferdi Keuter
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Militärregierung zeitweilige Registrierung: Philipp Keuter bekommt einen Ausweis, den er immer bei sich tragen muss. Dem Original sieht man es an, dass der Besitzer dies auch befolgt hat.

Foto: Ferdi Keuter
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Entlassungsschein: Der Sanitätsoffizier Dr. Mützenich unterschreibt das Entlassungspapier für den "gesunden und arbeitsfähigen" Keuter Philipp. Damit ist er offiziell aus dem Heer entlassen worden. Mit einem Abdruck des rechten Daumens bestätigt er alle Angaben.

Foto: Ferdi Keuter
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Reisewunsch: Mit dieser Wichtigkeitserklärung vom 25. Juni 1942 bittet der Malermeister Philipp Keuter um eine Reiseerlaubnis nach Arnsberg, um seine Tochter Karola besuchen zu können. Er begründet die Reise damit, dass es an Tapeten mangele. Keuter war zu Behebung von Feindschäden in Höngen und Umgebung eingesetzt worden.

Foto: Ferdi Keuter
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Bunker-Gemeinschaft: Bewohner der Röthgener Straße, die ihre Gärten nebeneinander hatten, bauten zusammen einen Bunker. Das Foto von 1943 erhielt der Autor im Jahre 2002 von einer Frau, die auf dem Foto zu sehen ist. Es hatte die Zeiten in einem Schuhkarton überstanden. Die Nachbarn haben ihre Habseligkeiten in Koffer und Taschen dabei. Der Straßenzug wurde nicht bombaridert. Keiner weiß, ob das Provisorium einen Angriff überstanden hätte. Die subjektive Sicherheit war in jedem Fall vorhanden und man war zusammen.

Foto: Ferdi Keuter
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Freunde mit Fahrrad: 1940 sind die Freunde Roman Jordans, Engelbert Hoppe und Ernst Paul mit dem Fahrrad unterwegs auf der Röthgener Straße. Der Krieg wird diese Freundschaft hart zerschlagen. Als Piloten der Luftwaffe sterben bald darauf Jordans und Paul.

Foto: Ferdi Keuter
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Mit NS-Flagge: 1940 Hans Willi O. mit Hakenkreuz-Fahne vor einem Lebensmittelgeschäft der Röthgener Straße. Das Foto hat Willi O. dem Autor zur Verfügung gestellt.

Foto: Ferdi Keuter
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Kriegsmahnmal: Das Lebensmittel,- und Kartoffelhandelsgeschäft Gülpen am Sticher Berg befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft vom Viadukt der Bahnlinie Aachen - Köln. Es wurde 1944 durch Bomben zerstört. Die Mitarbeiter Herr Menseler und Herr Herpertz starben dabei. Beide Männer sind auf dem Eschweiler Ehrenfriedhof zu ihrer letzten Ruhe gebettet worden. Das Geschäft gibt es schon viele Jahre nicht mehr.

Foto: Ferdi Keuter
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Zerbombtes Eschweiler: Amerikanische Soldaten der 104. Infanterie-Division in Eschweiler an der zerstörten Indebrücke an der Neustraße. Wer über den Indefluss will, muss weite Umwege in Kauf nehmen.

Foto: Ferdi Keuter/Geschichtsverein Eschweiler e.V. - Foto G. von der Weiden, Repro L.Braun
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Bericht im "Bote von der Inde": Seit 1945 ist die Brücke an der Röthgener Straße, wie noch einige andere an der Strecke Köln-Aachen, zerstört und für den Verkehr notdürftig repariert worden. Nun aber soll das Viadukt wiederhergestellt werden.

Foto: Ferdi Keuter
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Andenken an ein kleines Geschäft: Zu Beginn meiner Recherchen für das Buch "(M)eine Straße" habe ich bei Gülpen angefangen und gleich erfahren müssen, dass in vielen Familien nach dem Krieg an Fotomaterial nicht mehr viel vorhanden war. So auch bei der Familie Gülpen. Nur dieses Bild hat die Zeit überlebt. Ein Familienmitglied erinnert auf einem kleinen Zettel an Verwüstung und Tod.

Foto: Ferdi Keuter
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Suche nach Patenonkel:Viele Jahre habe ich versucht, den Tod meines Patenonkels zu klären. Post ging hin und her, zuletzt an die "Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 252054 K I E W Ukraine". Alles vergeblich. Dann kam ich zufällig an die Friedhofsverwaltung von Wennigloh und bekam diese Aufzeichnung:

Original Text: (...) Ich habe die überaus traurige Pflicht, Ihnen mitzuteilen, dass Ihr Sohn der Obergefreite Ferdinand Blume am 22.08.1944 in LAC / Bessarabien gefallen ist. Die Batterie befand sich auf dem Marsch als russische Panzer durch das Feuer ihrer Kanonen Verluste unter der Batterie verursachten. Ihr Sohn wurde von einem Splitter am Kopf getroffen und war sofort tot. Schmerzen hat er keine mehr gespürt.

... Wir kämpfen weiter eingedenk seines Opfertodes. Ich grüße Sie in tiefem Mitgefühl.

Heil Hitler

Ihr ganz ergebener

gez. Encke

Foto: Ferdi Keuter
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?