Kriegserinnerung eines Sowjetsoldaten - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Sowjetunion in Afghanistan Sie hatten selbst um "brüderliche Hilfe" gebeten

Im Kampf war der Feind unsichtbar, beim Einkauf lief man sich über den Weg: Als junger Sowjetsoldat war Alexej Tukalkin in Afghanistan. Auf einestages erzählt er von seinem Einsatz im Kriegsgebiet, wieso der Kampf dort aussichtslos ist - und warum er am liebsten im Land geblieben wäre.
1 / 18

Einsatzbesprechung: Zwei sowjetische Soldaten besprechen bei Kandahar den nächsten Einsatz, im Hintergrund ein BTR-Schützenpanzer.

Foto: Alexej Tukalkin
2 / 18

Sicht eines Soldaten: Blick über das Maschinengewehr auf die Straße Kandahars.

Foto: Alexej Tukalkin
3 / 18

Sowjetischer Soldat in Afghanistan: Insgesamt eine halbe Million Soldaten setzte die Rote Armee in zehn Jahren Krieg in Afghanistan ein. Laut offiziellen Angaben kamen 15.000 Soldaten ums Leben, Experten gehen von mindestens der doppelten Zahl an gefallenen Sowjet-Soldaten aus. Das Bild zeigt einen Kameraden von Alexej Tukalkin.

Foto: Alexej Tukalkin
4 / 18

Kugelfang: Sowjetische Soldaten haben die unzähligen Wracks zerstörter Panzer und Lastwagen als Wall aufgereiht, der vor dem Beschuss der Mudschahidin schützen soll.

Foto: Alexej Tukalkin
5 / 18

Tukalkin Absolventenfeier: Alexej Tukalkin, Mitte, mit Verwandten bei seiner feierlichen Verabschiedung als Absolvent der Moskauer Elite-Infanterieschule.

Foto: Alexej Tukalkin
6 / 18

Laden in Kandahar: Die Aufnahme, circa von 1986, entstand auf einer Einkaufstour von Alexej Tukalkin in Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
7 / 18

Sowjetisches Feldlager: Feldlager sowjetischer Truppen, darunter Tukalkin. Es handelt sich um das Lager, dass von Mudschahidin tagsüber mit sowjetischen Katjuscha-Raketen beschossen wurde, die sie der afghanischen Armee abgekauft hatten.

Foto: Alexej Tukalkin
8 / 18

Straßentreiben in Kandahar: Passierten sowjetische Soldaten wie Alexej Tukalkin die oft umkämpfte Stadt in Südafghanistan, wunderten sie sich über das quirlige Leben auf Märkten und Straßen, der dauernden Kämpfe zum Trotz.

Foto: Alexej Tukalkin
9 / 18

Straßenszene: Soldat der mit den Sowjets verbündeten afghanischen Armee, im Hintergrund ein landestypisch verzierter Bus.

Foto: Alexej Tukalkin
10 / 18

Sowjetische Soldaten: Rotarmisten im Einsatz bei Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
11 / 18

Lagerleben: Ein russischer Soldat im Feldlager bei Kandahar in einer Dienstpause.

Foto: Alexej Tukalkin
12 / 18

Verluste bei Kandahar: Entlang der Straße nach Kandahar liegen ausgebrannte Tankwagen, Panzer und Truppentransporter, die von Aufständischen zerstört wurden.

Foto: Alexej Tukalkin
13 / 18

Einsatzvorbereitungen: Sowjetische Soldaten bereiten sich vor ihren Schützenpanzern auf einen Einsatz in Südafghanistan vor.

Foto: Alexej Tukalkin
14 / 18

Typisch buntbemalter Bus: Sowjetische Soldaten auf Patrouillie passieren einen buntbemalten Bus in der Nähe von Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
15 / 18

Einsam: Ein sowjetischer Soldat auf Beobachtungsposten bei Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
16 / 18

Zum Truppenschutz: Ein einzelner sowjetischer Soldat auf seinem Vorposten bei Kandahar, Foto circa von 1986.

Foto: Alexej Tukalkin
17 / 18

Straße nach Kandahar: Dieses Foto nahm Alexej Tukalkin von seinem Panzer aus auf. Es zeigt ein ausgebranntes sowjetisches Kettenfahrzeug auf der Straße nach Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
18 / 18

Nur noch Schrott: Das Bild, circa von 1986, zeigt einen ausgebrannten Panzer bei Kandahar.

Foto: Alexej Tukalkin
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?