Pferde, Ratten, Elefanten Auf vier Beinen in die Schlacht
Im Schützengraben: Viele Vierbeiner mussten ihren Einsatz im Ersten Weltkrieg mit dem Leben bezahlen. Diese beiden Hunde in einem Schützengraben nahe der französischen Stadt Reims trugen Gasmasken.
Pelziger Sprengstoffexperte: Auch kleine Tiere können dem Menschen große Dienste erweisen - gerade in ehemaligen Kriegsgebieten. Ratten, aber auch Honigbienen bewährten sich bei der Minensuche. Die Nager, wie dieser 2005 in Mosambik, werden darauf trainiert, den Geruch von Sprengstoff zu erkennen und die entsprechende Fundstelle anzuzeigen.
Einsatz im Giftgas: Ungezählte Tiere starben während der Kriegshandlungen im Ersten Weltkrieg. Vor allem Pferde wurden in mit Giftgas verseuchten Gegenden eingesetzt. Diese Soldaten versahen ihre vierbeinigen Kameraden mit einer provisorischen Atemmaske.
Atemhilfe in allen Gangarten: Im Zweiten Weltkrieg sollten diese Gasmasken laut US-Armee den Pferden das Atmen im Schritt, Trab und sogar im Galopp ermöglichen.
Dschandschawid-Milizen: Bis heute werden Pferde im Krieg als Fortbewegungsmittel genutzt - wie von diesen Sudanesischen Dschandschawid-Kämpfern 2004 in Darfur. Sie können in unzugänglichen Regionen eingesetzt werden, in denen kein Jeep mehr vorankommt.
Flucht in der Eiseskälte: Im Zweiten Weltkrieg dienten Pferde den langen Flüchtlingstrecks aus den Ostgebieten als Lastenträger. Die Aufnahme zeigt einen deutschen Treck, der sich im Dezember 1944 über das Eis bei Pillau in Ostpreußen, in Richtung Westen bewegt.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R77440
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Flucht per Esel: Die Dienste von Tieren wurden in wohl allen Kriegen nicht zuletzt durch die flüchtende Zivilbevölkerung in Anspruch genommen. Diese Bauernfamilie versucht, den Luftangriffen im Spanischen Bürgerkrieg zu entkommen.