Kriegsmarine Seemacht Österreich
Panzerkreuzer "St. Georg" auf einer Postkarte: Der k.u.k. Panzerkreuzer wurde 1905 in Dienst gestellt. Im Februar 1918 beteiligte sich die Besatzung der "St. Georg" in der montenegrinischen Hafenstadt Cattaro (Kotor) an einem Matrosenaufstand.
Österreich-ungarisches Schlachtschiff: Die "Viribus Unitis" war das Flaggschiff der k.u.k.-Kriegsmarine. Nach dem Waffenstillstand 1918 wurde es von italienischen Kampfschwimmern im Hafen von Pola in Istrien versenkt.
SMS Szent István: Das Schlachtschiff der österreich-ungarischen Kriegsmarine wurde im Juni 1918 von einem italienischen Schnellboot in der Adria versenkt - beim Versuch eines k.u.k. Flottenverbandes, die Blockade der Straße von Otronto zu durchbrechen. Während des Krieges lag es die meiste Zeit im Hafen von Pola (Istrien).
Flagge der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine: Das Flaggschiff der k.u.k. Kriegsflotte war die "Viribus Unitis". Bewaffnet war das Schlachtschiff unter anderem mit zwölf 30,5 cm-Geschützen von Skoda in vier Drillingstürmen. Die Besatzung bestand aus 1087 Mann. Die "Virbus Unitis" war kleiner als die "Dreadnoughts" anderer Großmächte. Sie hatte eine Verdrängung von etwa 22.000 Tonnen und machte etwa 20,3 Knoten Geschwindigkeit.
Kaiser an Bord: Wenn der Kaiser an Bord war, wurde die Dienstflagge "Kaiser an Bord" gehisst. Weitere Dienstflaggen waren: "Kaiserin an Bord" und "Erzherzog an Bord".
Die österreichisch-ungarische Kriegsmarine als Postkartenmotiv: Bei der Donaumonarchie denkt man eher an Kaiserjäger als an Panzerkreuzer. Jedoch galt die Kriegsmarine des Kaisers in Wien als beachtliche maritime Macht. Sie war vor allem in Triest und in Istrien (Pola) stationiert.
Das Schlachtschiff S.M.S. Tegetthoff: Das Kriegsschiff ist nach dem k.u.k. Admiral Wilhelm Freiherr von Tegetthoff benannt (?1871 in Triest). Sein Sieg gegen die italienische Flotte in der Seeschlacht von Lissa 1866 machten ihn zum Seehelden der Donaumonarchie. Im Ersten Weltkrieg kam die k.u.k. Kriegsflotte nicht aus der Adria heraus - die Entente blockierte die Seestraße von Otranto.
Österreichisch-ungarisches U-Boot : Die Donaumonarchie hatte eine schlagkräftige U-Boot-Flotte im Mittelmeer. Die Postkarte zeigt, wie ein feindliches Handelsschiff im Ersten Weltkrieg versenkt wird.
Anstecker: Für Angehörige der submarinen Kriegsmarine der Donaumonarchie gabs die U-Boot-Nadel.
Angehörige der Österreich-Ungarischen Kriegsmarine: Das Bild wurde laut meiner Verwandschaft um 1930 veröffentlicht. Es zeigt "die letzten Angehörigen der Österreichisch-Ungarischen Kriegsmarine". Mein Ur-Opa befindet sich auch auf dem Foto.