Kriegsspiel Die Rollenspiel-Kommode
Kriegsspiel-Kommode: Der preußische Kriegsrat Georg Leopold von Reiswitz entwarf diesen Spieltisch, den er 1812 Preußen-König Friedrich Wilhelm III schenkte. Gespielt wurde auf ...
... Spielfeldern, die auf einem Raster aus quadratischen Holzbautsteinen zusammengesetzt wurden - Berge, Hügel, Wiesen, Wälder, Siedlungen, Flüsse, ganz so wie man sie in ...
... aktuellen Strategiespielen wie "Empire Earth II" sieht.
Kriegsspiel-Zubehör: Würfel und Spielfiguren (oben links) waren wichtige Simulations-Werkzeuge in Reißwitz' Kriegsspiel, die später in ...
... den meisten Rollenspielen-Systemen übernommen wurden. Hier ein 20-seitiger Würfel, der bei "Dungeons & Dragons" genutzt wird. Auch Reiswitz' realitätsnahe Miniaturen ...
... tauchen in aktuellen Rollenspielen auf, auch wenn sie nicht unbedingt nötig sind. Die Miniaturen markieren den Standort der Figuren auf dem imaginierten Spielfeld.
Rollenspiel-Situation: Der Mit-Entwickler des Rollspielsystems "Dungeons & Dragons" Dave Arneson (links hinten) 2004 mit einigen Fans
Kriegsspiel-Kommode: Zugeklappt sieht das Spielfeld wie ein Möbelstück aus - so geschlossen steht das Kriegsspiel von 1812 im Schloss Charlottenburg, im Erdgeschoss des Neuen Flügels
Computer-Rollenspiel "Drakensang": Als Computer schnell und billig genug waren, digitalisierten ein paar Fantasy-Begeisterte die Rollenspiel-Mechanik - Drakensang zum Beispiel basiert auf dem deutschen Pen & Paper-Rollenspiel "Das schwarze Auge"