Krim-Tartaren: Mitmachen oder verweigern? - DER SPIEGEL
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Krim-Tataren Mitmachen oder verweigern?

Die Minderheit der Tataren lehnt die neuen Machthaber auf der Krim eigentlich ab. Jetzt steht sie aber vor einer schwierigen politischen Entscheidung: kooperieren oder nicht? Ihr Rat hat als ersten Schritt eigene Milizen gebildet.
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Proukrainische Demonsration von Tataren: Die Minderheit stellt etwa zehn Prozent der Bevölkerung auf der Krim.

Foto: THOMAS PETER/ Reuters
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Nariman Dschelial: Der Vizechef der Tataren bespricht rund um die Uhr, wie es für die Minderheit auf der Krim weitergehen soll.

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Fasil Amsajer: Der 31-Jährige ist Sprecher einer salafistischen Gruppe auf der Krim. Bisher, sagt der Tatar, halte er nichts von Gewalt. Wenn aber die Russen auf der Halbinsel anfingen, die Tataren zu unterdrücken, müssten sie mit Gegenwehr rechnen.

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Achtin Tschigos: Er ist Mitglied im Tataren-Rat von Bachtschissarai. Geboren wurde er in Usbekistan als Nachfahre von Krim-Tataren, die unter Stalin deportiert wurden. Seine Großeltern haben die Deportation nicht überlebt. Wie viele Krim-Tataren kam Tschigos Ende der achtziger Jahre auf die Krim zurück.

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