Krimiautor Elmore Leonard gestorben - DER SPIEGEL
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Elmore Leonard gestorben Amerikas Krimi-Meister

Die "New York Times" sagte, er sei "der beste Krimi-Autor der Gegenwart, vielleicht der beste aller Zeiten". Viele seiner Romane wurden verfilmt, darunter "Schnappt Shorty" und "Jackie Brown". Nun ist Elmore Leonard gestorben, er wurde 87 Jahre alt.
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Der Krimi-Autor Elmore Leonard ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren in Detroit, der Stadt, die seit 1934 seine Heimat war.

Foto: Paul Sancya / AP / dpa
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"Dickens von Detroit" wurde Elmore Leonard genannt, wegen der detailgenauen Milieubeschreibungen in seinen Romanen. Diese spielten in der Subkultur von Soldaten und Verbrechern, Aktienhändlern und Fabrikarbeitern, in der Filmszene und in Indianerreservaten.

Foto: Carlos Osorio / AP / dpa
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Befragt nach seinem Geheimnis, sagte Leonard einmal: "Ich versuche einfach, mich selbst zu unterhalten. Ich habe den Eindruck, dass es auch genügend anderen Lesern gefällt, wenn es mir gelingt, mich selbst bei Laune zu halten."

Foto: Rob Kozloff / AP / dpa
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Auf die Frage, was für ein technisches Schreibsystem er für seine Romane verwendet, antwortete er: "Einen Stift."

Foto: Carlos Osorio / AP / dpa
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Viele seiner Bücher wurden verfilmt. Zum Beispiel "Out of Sight", den Steven Soderbergh 1998 mit George Clooney in der Hauptrolle verfilmte. In der ersten Übersetzung trug der Roman übrigens den deutschen Titel "Zuckerschnute".

Foto: ddp images
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Drei Jahre zuvor, im Jahr 1995, kam Barry Sonnenfelds Verfilmung von "Schnappt Shorty" in die Kinos, in der Rene Russo, John Travolta und Gene Hackman spielten.

Foto: ddp images
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Kaum überraschend, dass auch Quentin Tarantino ein Bewunderer Leonards ist. Er verfilmte das Buch "Rum Punch" unter dem Titel "Jackie Brown" und holte für die Hauptrolle die Blaxploitation-Ikone Pam Grier wieder aus der Versenkung.

Foto: © New / Reuters
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Anfang August, während er an seiner 46. Buchveröffentlichung arbeitete, erlitt Elmore Leonard einen Schlaganfall. Vor zwei Wochen hatte sein Agent noch gesagt: "Es geht ihm jeden Tag ein bisschen besser." Die Familie sei optimistisch. "Er ist ein Kämpfer." Doch dieser Kampf war letztlich doch zu schwer für ihn.

Foto: © Lucas Jackson / Reuters
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