Krötenwanderung: Amphibien im Eimer - DER SPIEGEL
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Krötenwanderung Amphibien im Eimer

Unerfahrene Männchen stürmen zuerst los, ältere Weibchen warten noch: In Deutschland wandern die ersten Kröten. Viele Naturschützer sind in Sorge, ob die Tiere unbeschadet über die Landstraßen kommen.
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Erdkröten-Pärchen am Rande einer Landstrasse in Loburg (Sachsen-Anhalt): Durch die milden Temperaturen wandern die ersten Tiere bereits zurück zu ihren Geburtsgewässern.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
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In Sachsen-Anhalt hat die Krötenwanderung ihren Höhepunkt erreicht. Die Saison beginnt Ende Februar und dauert bis Anfang April.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
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Witterungsvoraussetzung für die Krötenwanderung sind feuchte und warme Nächte. Etwa acht Grad sind dafür bereits ausreichend.

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Naturschützer haben zur Zeit der Wanderungen viel zu tun. Jeden Morgen sammeln Freiwilligen in Sachsen-Anhalt entlang der Zäune mehrere Hundert Kröten ein, um sie über die Straße zu tragen.

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Häufig jedoch zerschneiden Straßen die Lebensräume der Amphibien und erschweren die Rückkehr zum Heimatgewässer.

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Der Naturschützer Michael Kaatz am Rande eines Gewässers. Er hilft den Tieren über die Straße.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?