Kryonik-Pionier Ettinger gestorben - DER SPIEGEL
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Kryonik-Pionier Ettinger gestorben Tod des Unsterblichen

Ein Leben nach dem Tod? Für Robert Ettinger war das nie eine Utopie, sondern immer nur eine Frage der Zeit: Irgendwann werde die Wissenschaft so weit sein, tiefgekühlte Leichen weiterleben zu lassen. In diesem Sinne wäre der Kryonik-Pionier nur vorerst gestorben.
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Robert C. W. Ettinger: Der Vater der Kryonik-Bewegung starb am 23. Juli 2011 im Alter von 92 Jahren. 1976 gründete er das Institute of Cryonics in Clinton im US-Bundesstaat Michigan. Die Einrichtung friert Menschen nach ihrem Tod ein, um ihnen in einer fortschrittlicheren Zukunft ein Weiterleben zu ermöglichen. Auch Ettinger ließ sich jetzt einfrieren. Foto von 1964.

Foto: Allen Stross
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Konservierungsfirma: Joe Waynick, ehemaliger Präsident der Alcor Life Extension Foundation, und Kollegin Tanya Jones am 13. Januar 2005 im Operationssaal in Scottsdale, Arizona. Alcor wurde 1972 gegründet und versteht sich als eine gemeinnützige Organisation mit mehr als 900 Mitgliedern, die sich nach ihrem Tod mit Hilfe der Kryonik konservieren lassen wollen.

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"Suspensions-Tanks": Der damalige Präsident der Alcor Life Extension Foundation, Dr. Jerry Lemler, im Jahr 2002 vor den mit flüssigem Stickstoff gefüllten Tanks im Labor des Instituts im US-Bundesstaat Arizona. In den Stahlbehältern werden die toten Körper von Alcor-Mitgliedern bei minus 196 Grad aufbewahrt.

Foto: Jeff Topping / Getty Images
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Ruhestätte für unbestimmte Zeit: Am 13. Januar 2001 zeigt der Präsident von Trans Time Inc., John Rodriguiz, einen der "Suspensions-Tanks" von innen.

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Stahlsarg: In ein solches Gefäß werden Menschenleichen gelegt, anschließend in großen Tanks - gefüllt mit flüssigem Stickstoff - gelagert und eingefroren. Kryoniker glauben, ihr tiefgefrorener Körper könne in der Zukunft durch den technischen und medizinischen Fortschritt wieder auferstehen und von sämtlichen Krankheiten geheilt werden.

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Eis-Mumie: Die gefrorene Mumie eines Inka-Mädchens wurde 1995 auf einem Berggipfel im Nordwesten der argentinischen Anden auf einer Höhe von 6700 Metern gefunden. Forscher tauften sie "Juanita". Sie wurde jedoch auch als "Jungfrau aus dem Eis" bekannt.

Foto: ? STRINGER Argentina / Reuters/ REUTERS
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Kryonik im Film: Der Traum von der Wiedergeburt in der Zukunft hat auch Hollywood inspiriert. In dem US-amerikanischen Spielfilm "Forever Young" von 1992 spielt Mel Gibson den Testpiloten der U.S. Air Force, Daniel McCormick. Für ein wissenschaftliches Experiment wird er in einer Kapsel eingefroren, 50 Jahre später wieder aufgetaut, altert dann jedoch extrem schnell.

Foto: ddp images
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