Kuba - DER SPIEGEL
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Kuba Castros langer Schatten

Die Enttäuschung nach der Revolution: Vor 50 Jahren feierten ein Guerillero, ein politikverrückter Journalistensohn und ein Student aus deutscher Unternehmerfamilie Fidel Castros Machtübernahme auf Kuba. Dann gerieten sie ins Kreuzfeuer seiner Diktatur - und hoffen nun auf die Rückkehr nach Havanna.
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Máximo Líder: Fidel Castro - mit Zigarre - spricht im Juli 1959 auf einer Pressekonferenz in Havanna. Der kubanische Staatschef ist berüchtigt für seine mehrstündigen Reden, die er gern in Uniform hält.

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Tausende lauschen den Worten des Máximo Líder: Fidel Castro spricht im Januar 1959 im Park vor dem Präsidentenpalast in Havanna vor etwa hunderttausend Kubanern. In dieser Rede verteidigte er die Exekution von Batista-Anhängern.

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Parade per Jeep: Fidel Castro und Camilo Cienfuegos lassen sich am 8. Januar 1959 nach dem Sieg über den kubanischen Diktator Fulgencio Batistas vom kubanischen Volk feiern.

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Castros Truppen in Havanna: Die Kämpfer der Guerilla-Bewegung "Movimiento 26 de Julio" marschieren nach dem Sieg über die Truppen Batistas unter dem Beifall der Bevölkerung in die kubanische Hauptstadt ein.

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Guerrilla-Kämpfer: Fidel Castro (2. v. rechts) 1957 zusammen mit seinem Bruder Raul (unten), Che Guevara (2. v. links) und anderen Rebellen der kubanischen Revolution.

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Huber Matos: Zur Verteidigung der "demokratischen Ideale" verwandelte er sich von einem Grundschullehrer in einen Rebellen. Doch nachdem der enge Gefolgsmann Castros sich gegen den Máximo Líder wendete, verbrachte 22 Jahre in einem kubanischen Gefängnis. Heute lebt er in Miami.

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Ende einer Ära: Am 19. Februar 2008 verkündete Kubas schwererkrankter Máximo Líder Fidel Castro, dass er nicht in die Politik zurückkehren werde. Seine Ämter hat sein Bruder Raúl, ohnehin schon kubanischer Vizepräsident und seit dem 31. Juli 2006 kommissarisch mit den Regierungsgeschäften betraut, übernommen.

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Immer am Ball: Fidel Castro beim Baseballspielen im Juni 1959 in Havanna. Auch wenn sich der Befreier Kubas in Windeseile zum Diktator Aufschwang, gab sich der Kubanische Präsident gern volksnah.

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Castro nach der Schweinebucht-Invasion: Der kubanische Präsident Fidel Castro trifft im April 1961 bei einem öffentlichen Strafprozess gegen die gefangenen Mitglieder der missglückten Invasion in der Schweinbucht (sitzend) ein. Der militärische Angriff der USA auf Kuba wurde am 17. April 1961 mit Unterstützung der CIA von Exilkubanern als Maßnahme gegen die Revolution unter Fidel Castro durchgeführt.

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Früher Revolutionär: Student Fidel (im schwarzen Anzug) spricht im Jahr 1947 auf einer Protestveranstaltung in Havanna zu seinen Mitstudenten.

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Bewaffneter Kampf: Erst Jura-Student, dann Rebellenführer, Fidel Castro mit Waffe in der Sierra Maestra im Jahr 1957.

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Pause in der Hängematte: Fidel Castro, damals Anführer der kubanischen Guerilleros, beim Lesen im Jahr 1957 in seinem Camp in den Bergen.

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Der neue Anführer: Kurz nach der Machtübernahme, am 8. Januar 1959, spricht Fidel Castro vor seinen Anhängern. Am 1. Januar 1959 war der Diktator Fulgencio Batista von der Insel geflohen und Castros Rebellen hatten die Macht übernommen.

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Revolutionäres Bündnis: Kubas Ministerpräsidenten Fidel Castro und Ernesto "Che" Guevara, damals Präsident der kubanischen Nationalbank, bei einer Militärparade im Havanna am 21. August 1960.

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Demonstrierende Studenten: Studenten Unterstützen am 16. Januar 1959 die neue kubanische Regierung.

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Die Freude nach dem Umsturz: Kubaner feiern 1959 den Sieg der Guerilla-Truppen Castros.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?