Kreuzfahrt nach Havanna Ein Schlückchen Kuba
Sonnenaufgang in Havanna: Manchmal scheint die Zeit stehen geblieben in der kubanischen Hauptstadt mit ihren historischen Gebäuden und bröckelnden Fassaden.
Seit die Eiszeit zwischen den USA und Kuba vorbei ist, kommen immer mehr amerikanische Touristen auf die Insel. Viele von ihnen machen eine Kreuzfahrt vom südlichen Zipfel Floridas nach Kuba.
Und schon ein kurzer Aufenthalt kann sich lohnen - mindestens für den obligatorischen Spaziergang entlang der berühmten Uferpromenade von Havanna.
Zwischen Miami und Havanna liegen nur 225 Seemeilen- aber doch irgendwie Welten: Auf der einen Seite die glitzernde Partymetropole, auf der anderen der gelebte Sozialismus.
Ein Porträt von Che Guevara an einem Hochhaus am Platz der Revolution in Havanna. "Mit China und Russland machen wir Geschäfte, aber unsere Nachbarn hier, die verschmähen wir", heißt es von einem Kreuzfahrtgast.
Niemand will nach Hause ohne ein Foto von einem der begehrtesten Motive: Ein Oldtimer steht vor dem Friedhof Cementerio Cristóbal Colón.
Natürlich kann man die alten Autos auch mieten und sich mit ihnen durch die Stadt fahren lassen.
Auf den Spuren von Ernest Hemingway. Bars und Hotels rühmen sich mit angeblichen Schriftstücken des US-Schriftstellers - wie hier seine Unterschrift in einem Hotel in Havanna. Ob die Papiere jedoch echt sind, ist umstritten.
Auch hier soll Hemingway bisweilen seine Abende verbracht haben: Die "Bodeguita del medio" ist eine der bekanntesten und bei Touristen beliebtesten Bars der Stadt. Dort wurde angeblich der Mojito erfunden.
Bunte Häuser, bröckelnde Fassaden: Die Altstadt von Havanna, "La Habana Vieja", gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
Havanna ist berühmt für sein Nachtleben. In den Straßen gibt es überall kleine Plätze, an denen man gemütlich Cocktails trinken und zu kubanischer Musik tanzen kann.
Am Abend geht es wieder zurück auf das Kreuzfahrtschiff - und dort hat man sofort wieder das Gefühl, in den USA zu sein.