Künstliche Intelligenz: "Boxy" lernt Kochen - DER SPIEGEL
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Künstliche Intelligenz "Boxy" lernt Kochen

In Bremen bringen Forscher Robotern das Kochen bei. Dabei geht es um mehr, als ihnen die notwendigen Handgriffe einzuprogrammieren. Die Maschinen sollen aus Fehlern und Erfolgen lernen.
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Am Institut für künstliche Intelligenz (IAI) der Universität Bremen lernen Roboter das Kochen. Hier nimmt "Boxy" einen Topf mit Popcorn vom Herd. Die Versuche sind Grundlagenforschung und dienen dazu, Maschinen zu bauen, die flexibel reagieren können und aus Fehlern lernen.

Foto: Ingo Wagner/ dpa
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Das Popcornzubereiten kann "Boxy" bereits ziemlich gut. Die Maschine kippt den aufgepoppten Mais zielsicher in eine Porzellan-Schüssel.

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"PR2" gibt es bislang nur als Prototyp. Ihm fehlen die menschlichen Züge. Etwas gelernt hat die Maschine aber schon.

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Der Roboter kann Pizza machen. "Den Menschen ist nicht bewusst, wie komplex das Ganze ist", sagt Institutsleiter Michael Beetz. Im Gegensatz zu einem Menschen wissen Roboter nicht, worauf es grundsätzlich beim Pizzamachen ankommt.

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Der Käse muss auf der Pizza gleichmäßig verteilt werden. "Die ersten Maschinen, an denen ich mitgearbeitet habe, haben Löcher in die Tische gehauen", sagt Labormanager Alexis Maldonado.

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Damit ein Roboter Probleme erkennen und beheben kann, muss er wie ein Kind aus Fehlern und Erfolgen lernen, erklärt Beetz. Anders als beim Menschen, der instinktiv handelt, beantwortet der Roboter einen Fragenkatalog, um ein erfolgreiches Ergebnis erzielen zu können.

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Im Gegensatz zu "Boxy" und "PR2" kann "Pepper" (hier im Bild) nicht kochen. In Japan dient er in zahlreichen Haushalten als Entertainer und Tröster. "Pepper" kann menschliche Mimik und Gestik interpretieren und auf sein Gegenüber reagieren.

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