Intelligente Roboter Technik außer Rand und Band?
Junge Menschen studieren jahrelang - und wenn es endlich ans Geldverdienen geht, bekommen sie keinen Job, weil die Unternehmen auf die künstliche Intelligenz von Robotern setzen. Dieser Gedanke bereitet vielen Leuten Unbehagen.
Und er ist nicht unbegründet. An der RWTH Aachen wird seit vielen Jahren zu künstlicher Intelligenz geforscht.
Sieht aus wie ein Zahnarztbohrer, ist aber hochintelligent: Roboter wie LBR iiwa, kurz Diana, werden die Arbeitswelt revolutionieren, glauben Experten.
Ingenieur Daniel Haarhoff trainiert den Roboter Diana. Ihm kommt es nicht darauf an, was Diana schafft. Sondern wie. Denn Diana ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Bei jeder Handlung lernt sie dazu.
"Der Roboter profitiert vom Menschen - und andersherum", sagt Sigrid Brell-Cokcan, Professorin für Individualisierte Bauproduktion.
"Roboter statt Mensch ist die falsche Ausgangslage", findet der Ingenieur und Informatiker Alexander Mertens.
Der IT-Experte Karl-Heinz Land glaubt, dass Computer bald jede Form von Arbeit erledigen können.
Martina Ziefle, Professorin für Communication Science, sagt: "Der Computer wird Helfer und Freund."
Der Ingenieur Matthias Brockmann hingegen glaubt, dass es schwierig werden könnte, die Technik unter Kontrolle zu behalten.
Der Südkoreaner Lee Sedol (rechts) ist der beste Go-Spieler der Welt. Gegen einen Computer, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, hatte er trotzdem keine Chance.