Kult-Ikone Schwarzwaldmädel - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Bier und Operette Heimat auf dem Ettiket

Das Schwarzwaldmädel gibt es seit 1917 - und trotzdem strahlt es in jugendlicher Unschuld übers rotwangige Jungmädchengesicht. Als Operettenfigur erschaffen machte die Blonde mit dem Bollenhut Karriere als Bierflaschen-Ikone und Aushängeschild einer Bilderbuchlandschaft. Heimat vernebelt zuweilen die Sinne, meint Patrick Kunkel. Na dann, prost!
1 / 4

I Love Heimat - Das Schwarzwaldmädel als Pop-Art: Plakat mit stilisiertem Schwarzwaldmädel auf einer Ausstellung im Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe, Mai 2007

Foto: Patrick Kunkel
2 / 4

Ein Schluck Heimat in Kreuzberg: Eine überdimensionierte Bierflasche aus Pappe mit Schwarzwaldmädel und Tannenzapfen darauf soll Szenegänger in Kreuzberg anlocken. Hier vor der Gaststätte "Zum Alemannen".

Foto: Patrick Kunkel/Jan Kröger
3 / 4

Schwarzwaldmädel-Film im Jahr 1950, kurz nach Ende des 2. Weltkriegs: Heile Welt ohne Trümmer - und von der Nazi-Vergangenheit keine Spur. Werbeplakat für den Film "Schwarzwaldmädel" mit Sonja Ziemann und Rudolf Prack aus dem Jahr 1950, Regisseur: Hans Deppe.

Foto: Patrick Kunkel
4 / 4

Schwarzwaldmädel in Freiburg: Am Rande einer Stadtführung für norddeutsche Touristen. Drei Schauspielerinnen auf dem Münsterplatz in Freiburg in Breisgau, mit Bollenhut und Tracht als Schwarzwaldmädel verkleidet. Die roten Bollen signalisieren, dass deren Trägerin unverheiratet ist, die schwarzen bedeuten: Schon vergeben!

Foto: Patrick Kunkel/Rüdiger Buhl
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?