Kultmusical - DER SPIEGEL
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Kultmusical Verdammt lang Hair

Blumen, Freiheit und Glück für alle: 1967 hatte "Hair" Premiere, das Musical-Fanal der Hippie-Generation. Die Musik ist heute noch ansteckend, die Story jedoch setzte schnell Rost an.
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Musical "Hair": Das Musical "Hair" bei den Gandersheimer Domfestspielen. Der Publikumsfavorit behandelt die Jugendrevolte der späten sechziger Jahre in Amerika als Pop-Spektakel zwischen Kunst und Klischee.

Foto: Wiebke_Langefeld/ dpa
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"Hair" in Bremen: Das Ensemble des Bremer Musicaltheaters probt eine Szene aus der Neuinszenierung des Musical "Hair". In dem Kultmusical von 1967 geht es um die Einberufung des jungen Amerikaners "Claude", hier gespielt von Ralf Schaedler (nackter Oberkörper), in die US-Army und sein damit verbundener Einsatz im Vietnamkrieg.

Foto: dpa
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Anti-Vietnam- Demonstration: Vietnam wurde zur Zerreißprobe für die US-Gesellschaft. Auf den Straßen standen sich Demonstranten und Polizei gegenüber - wie hier, 1972 in Washington.

Foto: Getty Images
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Auf der Straße nach Woodstock: Hippies auf dem Weg zum Woodstock-Festival. Im Jahr 1969 spielten Gesellschaftskritiker auf, Pop klang nach Politik und umgekehrt.

Foto: Getty Images
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US-Präsident Johnson: Er spielte eine Hauptrolle in Amerikas Vietnam-Drama, nicht auf der Leinwand, sondern im Weißen Haus: Präsident Lyndon B. Johnson galt als Kriegstreiber und wurde von der damaligen Friedensbewegung gehasst.

Foto: AP
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McCain in Kriegsgefangenschaft: Opfer und Sinnbild eines epochalen Konflikts: Der Marinepilot John McCain geriet 1967 in vietnamesische Kriegsgefangenschaft. Den größten Teil der nächsten fünfeinhalb Jahre verbrachte er in einer berüchtigten Strafkolonie. Monatelang wurde er gequält, bis er schließlich unterschrieb, physisch wie psychisch gebrochen, ein Aggressor zu sein.

Foto: DPA
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Dutschke bei einer Demonstration: Auch in Deutschland wurde gegen den Vietnamkrieg protestiert. Hier läuft der Studentenführer Rudi Dutschke (M. mit erhobener Faust) mit dem Schrifsteller Erich Fried an der Spitze einer Demonstration in Berlin.

Foto: DPA
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