Kultspielzeug Flipperautomat - DER SPIEGEL
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Kultspielzeug Flipperautomat Stahlkugelregen in der Traummaschine

Ihre Fanfaren erklangen überall, ihre Lightshow machte Generationen glücklich. Dann verschwanden Flipper aus Kneipen, Raststätten und Waschsalons. Doch Bastler, Sammler und Profis einer weltweiten Pinball-Liga huldigen den Daddel-Dinos bis heute - und erleben epische Abenteuer auf den Wundertischen.
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"Warning! Play in Control!": Bei diesem Fußball-Flipper gibt sich der Schiri ungewohnt offenherzig.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Blinkendes Museum: Da weiß man gar nicht, in welchem Automaten man zuerst sein Geld versenken soll. In Deutschland sind Flipper selbst in Spielhallen kaum noch zu finden. Dafür, dass sie trotzdem nicht aussterben, sorgen Flipper-Fans wie Axel Hillenbrand und Harald Fleischauer. In ihrem Deutschen Flippermuseum in Neuwied gibt es noch über 70 voll funktionstüchtige Geräte zum Staunen und Spielen.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Der heiße Riese: Der "Hercules" aus dem Jahr 1979 ist der größte Flipper, der jemals gebaut wurde.

Foto: flipperteile.de
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Spaß zu zweit: Bei den meisten Flippern können bis zu vier Spieler gegeneinander antreten. Ob Flippern das Patentrezept für ein Date zu zweit ist, wie diese Werbeaufnahme aus den siebziger oder achtziger Jahren verspricht, darf allerdings bezweifelt werden.

Foto: flipperteile.de
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Ausflippen im Spielzeugformat: Zwei Kinder um 1955 mit einem Mini-Flipper.

Foto: Getty Images
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Der Weg in den Abgrund: Mit den Flipperhebeln muss der Spieler versuchen, die Kugel auf dem Spielfeld zu halten. Hierbei sind schnelle Reaktionen und hohe Genauigkeit gefragt - schließlich soll die Kugel auch in die gewünschte Richtung rollen und möglichst viele Punkte erzielen.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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"Hotdoggin'": Dieser Automat von 1979 stammt von Bally. Der amerikanische Hersteller war neben Williams einer der wenigen großen Player im Flipper-Geschäft. 1988 wurde Bally von Williams Electronics Games übernommen.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Pinball-Patriotismus: Soldaten in der US-Army-Basis Fort Benning, Alabama im Mai 1941. Schon damals waren Pinball-Geräte ein großer Erfolg in den USA. Um auch in Zeiten des Krieges - trotz Rohstoffknappheit - mit neuen Modellen aufwarten zu können, recyclten die Hersteller ihre alten Maschinen und gaben ihnen patriotische Themen. Dieser hieß "Contacts" und simulierte einen Fliegerangriff.

Foto: Getty Images
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"Indiana Jones - The Pinball Adventure": Der erste Flipper mit dem DCS-Soundsystem (Digital Compression System) von Williams bietet eine besonders realistische Klang- und Sprachausgabe. Der Automat aus dem Jahr 1993 besticht Flipperkenner durch abwechslungsreiche Missionen und Filmfans durch zahllose Original-Zitate.

Foto: flipper.de
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Vor den Flipperhebeln: Bei den Vorläufern des Flippers, den sogenannten Bagatell- oder Pinballspielen, musste eine stählerne Kugel von rechts unten auf das Spielfeld geschossen werden. Auf dem Weg nach unten trifft diese auf Hindernisse, was dem Spieler Punkte einbringt.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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"Die Millionen eines Gehetzten": In diesem französischen Film von 1963 spielte Jean-Paul Belmondo einen Boxer - hier im Zweikampf mit einem Flipperautomaten.

Foto: ddp images
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"NBA Fastbreak": Das Spielfeld dieses Flippermodells ist einzig und allein dem Thema Basketball gewidmet - auch aufleuchtende Cheerleaderinnen dürfen da natürlich nicht fehlen.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Flipper zum Film: Das "Congo"-Gerät erschien 1995 zum gleichnamigen Film. Gebaut wurde es vom 1943 gegründeten Unternehmen Williams. Flipper zu Fernsehserien und Kinofilmen verschafften den Spielhallen-Maschinen in den neunziger Jahren ihren letzten Boom.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Superman - Superspiel? Der "Superman"-Flipper wurde Ende der Siebziger von der Pinball-Designer-Legende Steve Ritchie entworfen. Danach wechselte Ritchie zum Flipperhersteller Williams - und erschuf dort Hits wie "Terminator 2" und "Star Trek: The Next Generation".

Foto: flipperteile.de
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Willkommen in Steintal: Auch beim "Familie Feuerstein"-Flipper von 1994 erschien eine erfolgreiche TV-Serie im Flipperformat.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Koooorb! Trifft man die Rampen aus Metallstangen, ist es bei diesem Basketball-Flipper sogar möglich, die Stahlkugel im Korb zu versenken.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Pinball: Eines der ältesten Geräte in der Ausstellung des Deutschen Flippermuseums ist der "Victory Ball" von 1931. Hierbei handelt es sich um ein Pinballspiel in seiner Ur-Form: Die Kugel musste auf einem mit Nägeln beschlagenen Brett in einem Loch mit einer möglichst hohen Punktzahl landen.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Spielhölle in den Dreißigern: Bereits um 1935 waren Pinball-Maschinen in den USA eine beliebte Art der Freizeitbeschäftigung. Allerdings hatten sie bis 1947 noch keine Flipperhebel zum Parieren der Kugel. Der Spielgenuss speiste sich allein daraus, dass man beim abschießen des Balles eine bestimmte Punktzahl durch die Berührung verschiedener Pins oder das Versenken der Kugel in einem bestimmten Loch erzielte.

Foto: Getty Images
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Eine Menge Technik: Im Laufe der Flipperentwicklung entstanden immer wieder neue, überwältigende Features. Viele Flipper enthalten beispielsweise Bumper - pilzförmige Schlagtürme, die bei Kugelkontakt Punkte werten und den Ball mit Kraft zurückschlagen. Auch Elektromagnete, die die Bewegungen der Kugel verändern, werden manchmal unter dem Spielfeld eingebaut.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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"Flash Gordon": Der Flipperautomat der Firma Bally von 1980 verkaufte sich seinerzeit 10.000 Mal in der ganzen Welt.

Foto: flipperteile.de
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Hier einwerfen! In diesen hungrigen Geldeinwurf-Schlitzen versenkten ganze Generationen von Teenagern ihr gesamtes Taschengeld.

Foto: Deutsches Flippermuseum e.V.
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Pinball Wizard: Wenn man sich mit Flippern beschäftigt, kommt man an dem Song "Pinball Wizard" und "Tommy" der britischen Rockband "The Who" nicht vorbei.

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