Kulturschock in Nicaracua - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Kulturschock in Nicaragua

Mehr Schokolade, bitte: Markus Schmid baut in Mittelamerika eine Kakaoplantage für einen deutschen Schokokonzern auf. Die zwei Worte, die er am häufigsten im Joballtag benutzt: warum nicht?
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Mitten im Grünen: In Deutschland hielt Markus Schmid eine Schokoladenfabrik am Laufen, in Nicaragua sorgt er seit 2011 für den Nachschub: Sein Job ist es, eine Kakaoplantage aufzubauen. Mehr... 

Foto: Markus Schmid/ Ritter
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Und so sieht sie aus: eine Kakaopflanze im Wachstum, noch Jahre entfernt vor ihrem Ende als Schokonusstafel. Die Pflanzen benötigen viel Regen und Böden, die Wasser gut speichern können.

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Spartanischer Anfang: Bevor Schmid und seine Kollegen mit dem Plantagenbau loslegen konnten, lebten sie ohne Strom und Wasser in einer alten Holzhütte...

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... mit einem gewissen Abenteuerfaktor: Gekocht wurde hier,...

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...auf offenem Feuer.

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Schlaflandschaft: Die Nächte verbrachten sie auf Hängematten. Die ersten zehn Monate ging das so. "Mir hat mein neues Leben trotzdem gefallen", sagt Schmid.

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Von Pampa zu Plantage: Nach und nach bauten sie das Gelände der Finca "El Cacao" aus, mit Schotterpisten als Straßen, Brücken und Gebäuden, fließend Wasser und Strom.

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Achtung, Brüllaffen: Als Schutzzone für Faultiere und Affen reservierten Schmid und seine Kollegen 700 Hektar Waldfläche. Sie lassen gerade erforschen, wie sie heimische Tiere und Pflanzen am besten bewahren können.

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Morgenrunde: Über 200 Menschen arbeiten heute auf der Plantage, 90 Prozent kommen aus der Region. Die meisten haben zwar keine höhere Schulbildung, ...

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...aber unverzichtbares Know-how: Sie kennen sich aus mit Landwirtschaft.

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In drei Baumschulen werden die Kakaopflanzen mittlerweile auf dem Gelände gezüchtet, 1,5 Millionen Stück sollen auf der Plantage einmal wachsen. Den Namen, den Schmid und seine Kollegen der Finca gaben: "El Cacao".

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?