Kunstinstallation: Zwergenaufstand in Straubing - DER SPIEGEL
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Kunstinstallation Zwergenaufstand in Straubing

In Straubing stehen seit Mittwoch auf einem öffentlichen Platz 1250 Gartenzwerge - mit rechtem Arm zum Hitlergruß gestreckt. Die Kunstinstallation sei "gedankenlos und unverantwortlich", findet ein Vertreter von ehemaligen KZ-Häftlingen. Mit Hitlerzwergen könne man kaum Nazis lächerlich machen.
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Seit Mittwoch stehen auf dem Stadtplatz in Straubing 1250 Gartenzwerge, die den rechten Arm zum Hitlergruß ausgestreckt haben.

Foto: A3528 Armin Weigel/ dpa
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Der Künstler Ottmar Hörl nennt seine Zwerge "poisoned" (vergiftet), er will vor der Manipulation der Massen durch faschistische Ideen warnen.

Foto: A3528 Armin Weigel/ dpa
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"Die Annahme, dass dadurch die Nazis lächerlich gemacht werden, ist sehr zweifelhaft", kritisierte Max Mannheimer, Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees.

Foto: A3528 Armin Weigel/ dpa
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Nach der kritischen Äußerung Mannheimers gab die Stadt Straubing bekannt, man habe sich an dem Projekt nicht beteiligt, aber den Platz zur Verfügung gestellt.

Foto: ddp
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Die Installation hatte bereits vor der Eröffnung in Straubing für Diskussionen gesorgt - und wird es wohl weiter: Wo hört Kunst auf, wo beginnt die Verharmlosung?

Foto: ddp
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