Kurden-Demonstration in Hannover Verbotene Symbole, verbotene Parolen
In Hannover haben zum kurdischen Neujahrsfest Newroz Tausende Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstriert.
Auf dem Opernplatz der niedersächsischen Hauptstadt gab es eine Kundgebung.
Eine Frau hält ein Plakat hoch: Die Teilnehmer protestierten gegen das Vorrücken der türkischen Truppen auf die Stadt Afrin in Syrien.
Am Rande der Demo kontrollierte die Polizei Autos.
Fahnen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (Yekineyen Parastina Gel), des PKK Führers Öcalan und die kurdische Flagge sind während der Demonstration zu sehen.
Geplant waren zwei Protestmärsche - sie sollten sich zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung vereinen.
Einer der beiden Aufzüge musste gestoppt werden, da Teilnehmer verbotene Symbole zeigten und verbotene Parolen skandierten.
Nachdem trotz mehrmaliger Aufforderung Fahnen mit verbotenen Symbolen nicht heruntergenommen wurden, schritten Beamte ein, um diese sicherzustellen.
Die Einsatzkräfte wurden nach Angaben der Polizei mit Plastikflaschen beworfen und mit Fahnenstangen angegriffen, ohne dass es Verletzte gab.
Schätzungsweise bis zu 11.000 Menschen demonstrierten in Hannover.
Diese Teilnehmer protestierten lautstark gegen die türkischen Angriffe.