Kuriose Doktorarbeiten: Forschung am Fliegenpopo - DER SPIEGEL
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Kuriose Doktorarbeiten Forschung am Fliegenpopo

Muss Wissenschaft dröge sein? Nicht, wenn man der Bedeutung des Strandes nachspürt, über den Container als Büchse der Pandora sinniert oder Fliegenärsche zum Leuchten bringt - fünf Doktoranden erzählen von ihren sonderbaren Forschungsprojekten.
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Anglistin Anja Schwarz, 31, beschäftigt sich mit der Bedeutung des Strandes. Denn in Australien sei die Schwelle zwischen Meer und Festland die Grundlage für das Verständnis von Demokratie, umreißt sie ihr Promotionsthema.

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Ein maritimes Thema hat sich auch Kulturwissenschaftler Alexander Klose, 38, gesucht: den Container als Büchse der Pandora. Alles begann mit einer Reise auf einem Frachtschiff. In der Dissertation beschreibt Klose den Container jetzt als Symbol der Globalisierung.

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Benedikt Mandl, 26: An der Universität Cambridge bringt der Biologe Fruchtfliegen zum Leuchten...

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...und beschäftigt sich vor allem mit ihren Popos, wo er zwei neue Muskeln entdeckt hat. "Ich arbeite nur am ganzen Viech", sagt Mandl.

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Vanessa-Isabelle Reinwand, 28: Die Theaterpädagogin muss sich ihre Promotion durch Jobs finanzieren und will herausfinden, was Laienschauspieler antreibt und wie das Theaterspielen ihr Leben, ihre Biographien beeinflusst.

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Christina Zube, 30, ist eine Labortüftlerin und kennt sich mit der Ameisen aus. Die haben die Kommunikation per Duftsprache perfektioniert - für die Doktorandin ein faszinierendes Thema.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?