"Kursk", Thomas Vinterberg - Filmbilder - DER SPIEGEL
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Kastastrophenfilm "Kursk" Blockdenken und Borniertheit

Blubb, blubb macht der Euro-Pudding: Das Drama "Kursk" schert sich mehr um seine internationalen Marktchancen als um das Schicksal der 118 Seemänner, die 2000 an Bord des russischen U-Boots ums Leben kamen.
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"Kursk" erzählt die Geschichte des gleichnamigen russischen U-Boots, das am 12. August 2000 in der Barentssee unterging.

Foto: Wild Bunch
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118 Mann befanden sich damals an Bord.

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Im Film steht ihnen der Belgier Matthias Schoenaerts als fiktiver Kapitänleutnant Mikhail Averin vor.

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Als Averins Frau Tanya bangt Französin Léa Seydoux um das Leben ihres Gatten,

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Für Deutschland geht neben August Diehl Matthias Schweighöfer als Besatzungsmitglied ins Rennen.

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Der Brite Colin Firth gibt den Royal-Navy-Commodore David Russell, der immer verzweifelter auf das Okay der Russen wartet, der Besatzung der Kursk zu Beistand eilen zu dürfen.

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Bei einer Pressekonferenz bestätigt General Vladimir Petrenko (Max von Sydow) dann die schlimmsten Befürchtungen der Angehörigen.

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Hätte Russland den Tod der 118 Männer verhindern können? Tanya ist von den offiziellen Reaktionen des Staats erschüttert.

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Überkommenes Blockdenken und technokratische Borniertheit, so deutet es der Film aus, haben seitens der Russen verhindert, dass den Männern der "Kursk" rechtzeitig geholfen wurde.

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