Kastastrophenfilm "Kursk" Blockdenken und Borniertheit
"Kursk" erzählt die Geschichte des gleichnamigen russischen U-Boots, das am 12. August 2000 in der Barentssee unterging.
118 Mann befanden sich damals an Bord.
Im Film steht ihnen der Belgier Matthias Schoenaerts als fiktiver Kapitänleutnant Mikhail Averin vor.
Als Averins Frau Tanya bangt Französin Léa Seydoux um das Leben ihres Gatten,
Für Deutschland geht neben August Diehl Matthias Schweighöfer als Besatzungsmitglied ins Rennen.
Der Brite Colin Firth gibt den Royal-Navy-Commodore David Russell, der immer verzweifelter auf das Okay der Russen wartet, der Besatzung der Kursk zu Beistand eilen zu dürfen.
Bei einer Pressekonferenz bestätigt General Vladimir Petrenko (Max von Sydow) dann die schlimmsten Befürchtungen der Angehörigen.
Hätte Russland den Tod der 118 Männer verhindern können? Tanya ist von den offiziellen Reaktionen des Staats erschüttert.
Überkommenes Blockdenken und technokratische Borniertheit, so deutet es der Film aus, haben seitens der Russen verhindert, dass den Männern der "Kursk" rechtzeitig geholfen wurde.