Kurt Albert: Akrobatik am Fels - DER SPIEGEL
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Kurt Albert Akrobatik am Fels

Jahrzehntelang zählte er zu den Top-Alpinisten der Welt: Kurt Albert ist nach einem schweren Sturz an einem Klettersteig in Mittelfranken gestorben. Er galt als Pionier des Freikletterns.
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Kurt Albert in seinem Element: Im Frankenjura gelangen dem Kletterer zahlreiche Erstbegehungen - hier ist er auf der Route "Sautanz" zu sehen.

Foto: Salewa
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Mit Wolfgang Güllich (links) auf der Route "Exorzist": Albert galt als einer der besten Kletterer der Szene. Er wurde nur 56 Jahre alt - am Dienstagabend starb er nach einem schweren Sturz an einem Klettersteig.

Foto: Salewa
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Deutscher Kletterpionier: In den siebziger Jahren entwickelte Albert den Rotpunkt-Begehungsstil, der bis heute als Parade-Disziplin des Freikletterns gilt.

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Historisches Foto von 1972: Hier erklettert Albert den Röthelfels in der Fränkischen Schweiz.

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Akrobatik am Fels: 1985 erhielt Albert zusammen mit den Kletter-Kollegen Wolfgang Güllich und Sepp Gschwendtner das Silberne Lorbeerblatt, die höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland.

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Am Felsen "Oberer Gössweinsteiner Wände": Viele der Routen, die Albert in Deutschland erstbesteigen konnte,...

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...zählen bis heute zu den schwersten des Landes.

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Das Ziel im Blick: Als Albert seine ersten Wände bestieg, war technisches Klettern weit verbreitet - jedes Hilfsmittel war recht, um es irgendwie nach oben zu schaffen. Der Nürnberger setzte sich für einen athletischeren Stil ein.

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