KZ-Häftling Hertzko Haft Boxen auf Leben und Tod
Die Aufseher nannten ihn "das jüdische Biest": Zur Belustigung von SS-Offizieren musste Hertzko Haft in einem Außenlager des KZ Auschwitz Boxkämpfe gegen ausgemergelte Mithäftlinge austragen. Er gewann jeden Kampf und überlebte - als gebrochener, gewalttätiger Mann. Von Benjamin Knaack
Hertzko Haft: Er überlebte das Konzentrationslager Auschwitz, indem er gegen Mitgefangene als Boxer antrat und siegte. 1945 gelang ihm die Flucht vor den Nazis. 1948 wanderte er in die USA aus und scheiterte an einer Karriere als Profiboxer.
Foto: Privatarchiv Alan Haft
Boxmeisterschaft: Siegerehrung bei der Meisterschaft jüdischer Boxer nach dem Krieg in Deutschland. In der Mitte (ohne Hemd) als Gewinner im Schwergewicht Hertzko Haft.
Foto: Privatarchiv Alan Haft
"Marine Marlin": Das Schiff, mit dem Hertzko Haft 1948 nach Amerika emigrierte.
Foto: Privatarchiv Alan Haft
Boxplakat: Nach dem Krieg wurde Haft als Profiboxer gerne als "polnischer Flüchtling, der dreieinhalb Jahre in Konzentrationlagern verbrachte" angekündigt.
Foto: Privatarchiv Alan Haft
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