LA Autoshow - DER SPIEGEL
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LA Auto Show Ist noch einer normal hier?

Los Angeles gilt als eine der Hochburgen für Hybrid- und Elektroautos. Doch auf der gerade eröffneten LA Auto Show dominieren schwere SUVs und viel zu schnelle Sportwagen.
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Die M GmbH strickt weiter an lukrativen Kleinserien und baut nun auch einen BMW M3 CS. Optisch noch einmal mächtig aufgebrezelt, dank zusätzlicher Karbonteile leichter als die Konkurrenz, leistet sein Sechszylinder-Turbo 460 statt 450 PS und katapultiert die Limousine in 3,9 Sekunden von null auf 100. Die maximale Geschwindigkeit beträgt nicht wie sonst 250, sondern 280 km/h.

Foto: Tom Grünweg
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BMW hat in Los Angeles die Premiere des i8 Roadsters gefeiert. Der offene Zweisitzer mit einem elektrisch versenkbaren Stoff-Verdeck kommt im Sommer und fährt mit einem modernisierten Plug-in-Antrieb, wie er gleichzeitig auch im Coupé zum Einsatz kommt: Der Akku hat etwas mehr Kapazität und reicht jetzt für gute 50 Kilometer, die Leistung der E-Maschine steigt auf 143 PS und die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit liegt künftig bei 120 statt 70 km/h. Arbeitet der E-Motor mit dem 231 PS starken Dreizylinder zusammen, kommt der i8 Roadster in 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 250 km/h. Der Verbrauch bleibt dabei zumindest in der Theorie mickrig und wird von BMW mit 1,9 Liter angegeben.

Foto: Tom Grünweg
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Als Herausforderer für Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLC hat Infiniti in Los Angeles den QX50 enthüllt. Der Geländewagen der japanischen Nissan-Tochter will dabei vor allem mit einem unkonventionellen Motor punkten. Sein 2,0 Liter großer Vierzylinder mit 272 PS ist der erste Benziner mit stufenlos variabler Verdichtung. So wollen die Japaner bei vergleichbarer Leistung und mehr Elan beim Fahren den Verbrauch ihres bisherigen Sechszylinders um rund 25 Prozent drücken und der Konkurrenz den einen oder anderen Kilometer Reichweite abnehmen. Im Innenraum wirkt das Auto allerdings ziemlich angestaubt und bis es Ende nächsten Jahres in Europa in den Handel kommt, könnte es fast schon veraltet sein.

Foto: Tom Grünweg
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Als bislang stärkste und schnellste Limousine in der Firmengeschichte preist Jaguar den XE SV Project 8 an. Nicht nur weil der BMW-3er-Konkurrent mit einem auf 600 PS aufgebohrten V8-Motor von fünf Liter Hubraum unterwegs ist und 322 km/h Spitze schafft, sondern auch weil er gerade einen Nordschleifen-Rekord aufgestellt und die Eifelrunde in 7:21,23 Minuten als schnellster Viertürer der Welt absolviert hat. Das Auto ist auf 300 Stück limitiert.

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"Das ist keine kitschige Kopie, sondern das nächste Kapitel einer Legende." So verkauft Jeep-Designer Mark Allen den Messegästen den neuen Wrangler und man kann ihm kaum widersprechen. Schließlich ist der Geländewagen trotz des tief in der Vergangenheit verwurzelten Designs kein Retro-Auto. Seit mehr als 70 Jahren wird das Modell durchgehend angeboten, verändert hat es sich optisch kaum. Auch die neue Auflage, die im Sommer 2018 nach Europa kommen dürfte, übernimmt alle typischen Designmerkmale und ist nur an den LED-Scheinwerfern und dem sanften Knick im traditionellen Kühler als Frischling zu erkennen. Ein paar Zentimeter gewachsen und entsprechend geräumiger, gibt es den Wrangler weiterhin als Drei- oder Fünftürer mit festem Dach oder Softtop. Auch künftig lassen sich die Türen aushängen und die Frontscheibe umklappen. Das Motorenangebot bleibt mit einem modernisierten V6-Benziner (285 PS), einem neuen 2,0-Liter-Turbo (270 PS), einem Diesel mit 2,2 Litern und knapp 200 PS eher klassisch. Von den immer mal wieder kolportierten Hybrid- oder Elektrovarianten ist dagegen zumindest in Los Angeles keine Rede.

Foto: Tom Grünweg
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Mazda gönnt seinem Flaggschiff einen Feinschliff und bringt den Sechser auf den neuesten Stand. Dabei bekommen Limousine und Kombi nicht nur ein paar optische Retuschen und vor allem ein neues Interieur mit etwas mehr Liebe zum Detail, sondern es gibt auch ein Update für die Dieselmotoren und einen neuen Spitzenbenziner mit Zylinderabschaltung. In den Handel kommt der Mazda 6 im Sommer.

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Als E-Klasse für Schöngeister dreht sich in Los Angeles der neue Mercedes CLS auf dem Messestand. Mit der Technik der Business-Limousine und der Ausstattung der S-Klasse soll das viertürige Coupé vollends zum Genießer-Auto werden - Wellnessprogramme und kunterbunte Farbenspiele inklusive. Dank eines größeren Radstands bietet der CLS im Fond etwas mehr Platz und kommt erstmals auch als Fünfsitzer. Als kleine Kompensation für den Verzicht auf einen neuen Designerkombi CLS Shooting Break gibt es für den Viertürer nun eine Anhängerkupplung. Den Antrieb übernehmen zunächst die neuen, jeweils drei Liter großen Reihensechszylinder aus der S-Klasse: Zwei Diesel mit 286 und 340 PS und ein Benziner mit 48Volt-Booster und 367 PS.

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Die Idee vom kleinen Geländewagen verfängt ganz offensichtlich auch so langsam in Amerika. Den Opel Mokka verkauft General Motors hier als Buick, der Jeep Renegade kommt groß heraus und jetzt will auch Nissan in dieser Liga mitspielen und lässt den handlichen Kicks von der Leine. Der zweifarbige Fünftürer hat das Format des europäischen Juke, sieht aber lange nicht so schräg aus.

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Als sportliche Speerspitze im Programm bei den 718er-Modellen lanciert Porsche jetzt wieder den Cayman GTS und den Boxster GTS. Die fahren weiterhin mit einem Vierzylinder, besitzen aber eine sportlichere Abstimmung, ein etwas protzigeres Design und auch ein wenig mehr Leistung. Immerhin kommt der 2,5 Liter große Turbo so auf 365 statt 350 PS.

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Zum ersten Mal bietet Land Rover einen Plug-in-Hybriden an. Dafür montieren sie in Range Rover und Range Rover Sport einen 2,0-Liter-Vierzyinder mit 300 PS, integrieren im Getriebetunnel eine E-Maschine mit 116 PS und im Kofferraum einen Akku mit 13 kWh, der laut Prüfstandssimulation für 51 elektrische Kilometer reichen soll. Verkaufsstart ist im Frühjahr.

Foto: Tom Grünweg
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Ohne neue Autos, dafür mit neuen Nachrichten ist VW auf die Motorshow nach Los Angeles gekommen: Die Niedersachsen zeigen hier zum ersten Mal alle drei ID-Studien auf einer Bühne und haben bestätigt, dass alle drei auch in Serie gehen werden. Während in Europa der kompakte ID als Erster im Verkauf startet, soll der US-Markt zunächst das Geländecoupé ID Cross bekommen. Dieses soll mittelfristig auch in den USA gebaut werden.

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