Lada Niva: Wie in alten Tagen - DER SPIEGEL
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Lada Niva Wie in alten Tagen

Sie mögen es, wenn Autos automatisch einparken, die Klimaanlage sich in 0,5-Grad-Schritten einstellen lässt und eine Stimme aus dem Armaturenbrett ihre E-Mails vorliest? Dann lesen Sie jetzt bitte nicht weiter. Denn hier geht's um ein Auto, dem das am Heck vorbei geht.
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Lada Niva: Seit 1976 wird der russische Geländewagen nahezu unverändert gebaut. Jüngste Neuerung für das Auto ist allerdings ein Benzinmotor, der die Euro-5-Abgasnorm erfüllt. Und die ersten Modelle mit ABS sollen jetzt auch auf den Markt kommen.

Foto: Jürgen Pander
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Darüber hinaus bietet der deutsche Lada-Importeur das Auto in einer "Exklusiv"-Variante an, zu der unter anderem schicke Felgen, der hier gut sichtbare Frontbügel und einige andere rustikale Anbauteile gehören.

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Einfach Auto: Schwarzes, hartes Plastik, angenehm bequeme Sitze, ein knochiges Lenkrad und das Zündschloss links - wie bei Porsche -, so sieht es aus im Lada Niva, der...

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...mit seiner geradlinigen, klaren und schlichten Optik durchaus ein Klassiker unter den Geländewagen ist. Hierzulande jedenfalls erfreut er sich auch in den Großstädten einer zwar kleinen, aber umso euphorischeren Fangemeinde.

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Warnblinklicht: Dort, wo man eigentlich das Zündschloss erwarten würde, sitzt beim Lada Niva der Drückknopf fürs Warnblinklicht, und...

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...zum Verstellen der Außenspiegel muss man nicht mehr das Fenster öffnen, sondern die lassen sich bequem von innen verstellen - mechanisch natürlich.

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Wie früher: Ein Blick auf die Türtafel zeigt, dass es sie noch gibt, die guten alten Dinge wie eine Fensterkurbel - und eine einfach gestaltete Armlehne, die nicht zur Profilierung eines ambitionierten Designtalents herhalten musste.

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Schräges Dekor: 250 Euro Aufpreis verlangt Lada für die Dekoraufkleber "Outback". Ob sie das Auto wirklich hübscher machen, ist ungeklärt. Jedenfalls fällt der Wagen auf.

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Alte Schule: "Fingernagelkiller" wurden solche Türgriffe genannt, ehe sie fast vollständig verschwanden. Aber eben nur fast, wie man am Lada Niva sieht.

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Motorraum: Die Haube klappt nach vorne auf, auch das ein Anachronismus im Autobau. Drunter sitzt ein 1,7-Liter-Vierzylinder-Benziner, der 83 PS entwickelt und das Auto munter vorantreibt. Allerdings schluckt die Maschine im Schnitt auch 9,5 Liter je 100 Kilometer - das ist ebenfalls von gestern.

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Kofferraumöffner: Hinten links im Fond sitzt der Fernriegelungsschalter für den Kofferraum. Dort erwartet man ihn eigentlich nicht, aber konstruktiv ist das sicher die einfachste Lösung,...

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...um die Heckklappe zu öffnen. Wer mehr Laderaum benötigt, kann die Lehne der Rücksitzbank umklappen.

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Wie lange noch? Der Lada Niva ist für Menschen, die ein robustes und geländegängiges Auto brauchen, ein ideales Fahrzeug. Allerdings hört man, dass ein Nachfolger auf Basis des Dacia Duster entstehen solle - Dacia ist eine Tochtermarke von Renault, und die Franzosen kooperieren seit einiger Zeit mit Lada.

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