Bergregion Ladakh Klein-Tibet im Norden Indiens
Die 32-jährige Tchiling Dolker in traditioneller Tracht: In der nordindischen Region Ladakh machte sich der franzöisische Fotograf Arnaud Robin auf die Suche nach Motiven, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen.
Die Region zwischen Himalaya und Karakorum ist für viele Outdoor-begeisterte Reisende ein Traumziel. Hier ein Eindruck aus dem Nomadencamp von Korzok Phu auf dem Changtang-Plateau - Yaks sieht man dort immer wieder.
Die 83-jährige Tsering Lhadol wohnt im Dorf Nimmu. Es liegt 35 Kilometer von der Provinzhauptstadt Leh entfernt auf 3140 Meter Höhe über dem Meer. Zehn Tage lang war Fotograf Robin zusammen mit einem einheimischen Guide unterwegs - "ohne den wäre es sehr schwierig gewesen, mit den dort lebenden Nomaden in Kontakt zu kommen und gute Fotos zu machen", sagt er.
Brotverkäufer in Leh: Die Haupteinnahmequelle der Region ist der Tourismus. Viele Wanderer brechen von der Hauptstadt aus zu wochenlangen Touren auf.
Im Haus einer wohlhabenden Familie im Dorf Hemis Shukpachan: Sonam Latzes, 56, serviert heißen Tee.
Morgenandacht im Kloster von Thiksey auf 3300 Meter Höhe: Die Region ist stark vom buddhistischen Glauben geprägt. "Viele Menschen leben hier unter schwierigen Umständen", sagt Fotograf Robin.
Am Tsokar-See im Rupshu-Tal: Das Wasser sorgt für die Lebensgrundlage für Tibetgazellen, Tibetwölfe, Füchse und Steppenmurmeltiere. Extrem sind hier die Temperaturschwankungen: Während im Winter schon mal minus 40 Grad Celsius gemessen werden, wird es im Sommer plus 30 Grad warm. "Zum Glück habe ich kein Problem mit großen Höhen, mein Körper verträgt das gut. Wir waren viel zwischen 4000 und 4500 Meter Höhe unterwegs", sagt Robin.
Traditionell gekleidete Frau im Ort Hemis Shukpachan: Für den Fotografen ist Ladakh bis heute ein Paradies. Die Region wird manchmal auch als Klein-Tibet bezeichnet.
Nomadenfrau mit Baby in der Changthang-Hochebene: Die Changpa-Nomaden leben dauerhaft in großer Höhe, viele Angehörige ihres Stammes arbeiten heutzutage als Bergführer. "An diese Leute wären wir ohne unseren Guide nicht herangekommen", sagt Robin. "Zunächst war es nicht einfach, die Nomadensiedlungen in diesem gigantischen Terrain zu finden. Außerdem gab es natürlich eine Sprachbarriere."
Modeboutique in Leh: Hier werden edle Kleidungsstücke hergestellt, die auf traditionelle Muster und Materialien zurückgreifen.
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