"Ladee": Amerikaner suchen Staub am Mond - DER SPIEGEL
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"Ladee" Amerikaner suchen Staub am Mond

Ein geheimnisvolles Leuchten in der Mondatmosphäre hatte die Astronauten der letzten "Apollo"-Mission staunen lassen. Doch wo kam es her? Jetzt, 40 Jahre später, soll eine neue Nasa-Sonde endlich das Rätsel lösen.
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"Ladee" am Mond (künstlerische Darstellung): Der Erdtrabant hat bestenfalls winzige Spuren einer Atmosphäre - Forscher sprechen lieber von einer Exosphäre. Schuld ist der Sonnenwind, der die Teilchen beständig mit ins All reißt. Der "Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer" der Nasa, kurz "Ladee", soll sie untersuchen.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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Auf der Suche nach dem Staub: "Ladee", hier wieder eine künstlerische Darstellung, soll den Mond 100 Tage lang in 20 bis 60 Kilometer Höhe umkreisen. Die Kommunikation mit der Erde soll über eine neue, extrem schnelle Laser-Verbindung laufen, die für zukünftige Raummissionen getestet wird.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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Zeichnungen der "Apollo 17"-Crew: Der "Apollo"-Mannschaft war kurz vor dem Sonnenaufgang ein sanftes Glimmen hoch über der Mondoberfläche aufgefallen. Es sah aus, als würde das Sonnenlicht kleine Teilchen in der Atmosphäre des Mondes anstrahlen.

Foto: NASA
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Sonde "Ladee" (künstlerische Darstellung): Das 280 Millionen Dollar teure und mit Treibstoff rund 400 Kilogramm schwere Forschungsgerät soll mit einem Massenspektrometer die genaue Zusammensetzung der Mondatmosphäre bestimmen. Als eine Möglichkeit wird diskutiert, dass die feinen Partikel tatsächlich von der Mondoberfläche stammen - und durch UV-Strahlung von der Sonne in ihre hohen Bahnen gelangen.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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"Ladee" auf Kurs (künstlerische Darstellung): Los geht es mit einer umgebauten Interkontinentalrakete vom Typ "Minotaur V" von der Wallops Flight Facility im US-Bundesstaat Virginia. Bei der Nasa und dem für die Rakete verantwortlichen Unternehmen Orbital Sciences hofft man darauf, dass Millionen von Ostküstenbewohnern den Nachtstart am Himmel verfolgen können.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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