Läster-Schmidt: "Ihr seht alle schon aus wie echte Filmfreaks" - DER SPIEGEL
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Läster-Schmidt "Ihr seht alle schon aus wie echte Filmfreaks"

In Ludwigsburg moderierte Harald Schmidt einst "Verstehen Sie Spaß?", ein Debakel. Jetzt kehrte er an den Tatort zurück. Und raubte Film- und Schauspielstudenten alle Illusionen: In der Branche gebe es so viele Psychopathen, dass man ein "tausendprozentiges Ego" brauche.
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Der deutsche Chef-Zyniker bereitete den Studenten der Film- und der Theaterakademie in Ludwigsburg einen humoristischen Semesterstart - und spottete los: Top-Regisseure seien "verrückt nach so einem Diplom", mit dem in Ludwigsburg Theater- und Fernsehtalente geformt werden sollen. Die Studenten, aller Illusionen beraubt, amüsierten sich trotzdem. mehr...

Foto: DPA
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Auf Sicherheitsabstand: Die 350 Studenten, die zur Harald-Schmidt-Gala gekommen waren, trauten sich nicht recht an den Meister ran. Dabei empfahl TV-Satiriker extra, sich fleißig anzubieten: Ohne "Klinken putzen" komme die Karriere nicht in Fahrt, erklärte Schmidt.

Foto: Jörg Isert
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Einer Umfrage zufolge gehört Harald Schmidt zu den unbeliebtesten Prominenten Deutschlands. Da ist er schmerzfrei, sein Publikum in Ludwigsburg musste das auch sein: Die männlichen Studenten sähen "mit Hütchen und Bärten aus wie die Coen-Brüder in einer Person", veräppelte Schmidt die Zuhörer.

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Mensch, da sitzt er wirklich: Thomas Schad, Boss der Filmakademie Ludwigsburg, war mächtig stolz auf seinen prominenten Gast.

Foto: Jörg Isert
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Breitbeinig am zu niedrigen Pult: Im Showgeschäft brauche man "ein tausendprozentiges Ego, denn es wird schon auf einem rumgetrampelt", warnte der graue Meister die Studenten. Eine Karriere fange nun einmal unten an: "Kaum einer hat ja ganz oben angefangen und sich dann oben gehalten."

Foto: Jörg Isert
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Rückblick: Schmidt im Jahr 1992. Der Kabarettist machte Late-Night im deutschen Fernsehen zum Erfolg.

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Schmidt als Hitler, der aus dem Grab vor Rechtsextremen warnt: "Ich weiß, wovon ich sprrreche!"

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Kurz vor dem Ende bei Sat.1: Schmidt verkündete Ende 2003 eine "kreative Pause".

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Schmidt im Hemingway- oder Harry-Rowohlt-Look: Die erste Late-Night in der ARD nach seiner Rückkehr im Jahr 2004

Foto: WDR
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Als Schauspieler mit Anke Engelke in Dieter Wedels "Vom Suchen und Finden der Liebe" (2005)...

Foto: Constantin Film
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...und als Rategast bei der Prominentenausgabe von "Wer wird Millionär".

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Mädchen für alles bei der ARD: Sonderbares Olympia-Zwischenspiel mit Waldemar Hartmann (2006)

Foto: BR/Foto Sessner
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Der deutsche Humor-Großmeister und sein möglicher Erbe: "Er ist die Zukunft. Ein Raab mit schönen Zähnen", sagt Schmidt über Pocher. Manchmal fällt ihm auch Böseres über seinen Juniorpartner ein.

Foto: ARD
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