Läuft Mallorca über? - DER SPIEGEL
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Boom-Nebenwirkungen Auf Mallorca wächst Tourismuskritik

Nach fest kommt kaputt, sagt der Handwerker: Was aber kommt, wenn es um Tourismus geht, nach voll? Zu voll, finden immer mehr Mallorquiner - sie fühlen sich überrannt. Kippt die Stimmung im Ferienparadies?
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Costa Betona Arenal: An Palmas Hausstrand ist jeder Quadratmeter verbaut - und im Sommer 2016 auch gebucht. So ist das überall auf der größten Baleareninsel, und vielen Einwohnern ist das des Guten zu viel.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa
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Menschen-Abfüllanlage am Ballermann: Mit den Exzessen des Sauftourismus hadert Mallorca seit Jahren. Versuche, das unter Kontrolle zu bekommen, blieben halbherzig - man verdient ja auch kräftig daran.

Foto: Jens Kalaene/ dpa
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Voll was los: Inzwischen ist die Überfüllung aber überall spürbar. Auch auf dem Marktplatz von Sineu (eigentlich 3600 Einwohner) herrscht im Sommer ein Treiben von fast großstädtischer Dichte. Kein Wunder: Auf jeden Mallorquiner kam in diesem Sommer ein Gast.

Foto: Jens Kalaene/ dpa
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Das ist vor allem wegen der Ressourcen ein Problem: Woher so viel Trinkwasser nehmen, wohin mit all dem Abwasser und Müll? Dazu muss das Gros der Nahrungsmittel auf die Insel gebracht werden - im Sommer läuft logistisch außer Nahrungstransport fast nichts mehr.

Foto: Stephanie Schuster/ dpa
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Niemals einsam: Touristen haben sich ein schönes Fleckchen gesucht, um einen romantischen Sonnenuntergang zu erleben. Mallorca-Reisende kennen das - und leben damit: Über Wuppertal, Neumünster, Dingolfing oder Zwickau mag es abends einsamer sein, aber Sonnenuntergang über warmem Meer hat man da nicht.

Foto: Alberto Magro/ dpa
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