Lager Spaldingstrasse Ein unbekanntes KZ mitten in Hamburg
Das zerstörte Hammerbrook: Blick auf das zerstörte Hammerbrook, einem der am stärksten von den britischen Bomnbenangriffen Ende Juli 1943 betroffenen Hamburger Stadtteile. Die Häftlinge des Außenlagers Spaldingstraße, einem Nebenlager des KZ Neuengamme, mussten unter unmenschlichen Bedingungen Aufräumarbeiten ausführen, insbesondere auch bei der Leichenbergung.
Die Spaldingstraße vor dem Krieg: Die "Georgsburg" in der Spaldingstraße 152 in Hamburg-Hammerbrook vor dem Krieg. In diesem Komplex, der bei den Bombenangriffen relativ unbeschädigt geblieben war, richtete die SS, wohl im November1944 ein Außenlager des KZ Neuengamme ein. Die Gefangenen wurden zur Enttrümmerung und Leichenbergung in der zerstörten Hamburger Innenstadt herangezogen.
Zerstörtes Haus in Hamburg: Ein von Bomben zerstörtes Haus in Hamburg-Hammerbrook. Der Stadtteil gehört zu den am schwersten von den Angriffen der RAF im Rahmen der "Operation Gomorrah" Ende Juli 1943 getroffenen.
Die "Georgsburg" heute: Der Gebäudekomplex Spaldingstraße 152-162 heute, Ende 1944/Anfang 1945 diente er als Außenlager des KZ Neuengamme. Die derzeitige Eigentümerin wehrte sich lange gegen die Anbringung einer Erinnerungstafel. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Textes (August 2007) ließ sie erneute Gesprächsbereitschaft erkennen.
Innenhof der Spaldingstraße: Der Innenhof der Spaldingstraße 152 heute (Aufnahme vom August 2007) in Hamburg-Hammerbrook. Hier betrieb die SS 1944/45 ein Außenlager des KZ Neuengamme.