Lagos Urin, Schweiß und Müll
Die Slums von Lagos: Die Bretter heißen hier Hauptstraßen.
Die Männer trinken morgens ums zehn, die Frauen tragen zu viele Kinder herum.
Die Distanzlosigigkeit, der totale Zugriff, die ständige Aggressivität aller gegen alle - das ist Lagos.
"White man, we need your money", "white man, help us all."
Leprakranker in Ossiomo: Man muss sich das Antibiotikum leisten können.
Aufklärungsplakat: "Diese Gesellschaft hat Vorurteile, sie ist kein bisschen tolerant", sagt die Krankenschwester Tive Dogba.
Glaube ist Industrie in Ländern wie diesem, wo es sonst nicht viel gibt, was Hoffnung macht.
Gefängnis von Lagos: Man sollte reich sein, denn ohne Geld verhandelt kein Richter.
"Lagos: Centre of Excellence" steht auf jedem Nummernschild.
"In den Vierteln der Reichen hat man bloß Angst. In den Vierteln der Armen hat man Angst und niemals Ruhe und nichts zu essen."
John Ampan in seinem ehemaligen Wohnviertel: Kinder sitzen vor Ölfässern und lassen Stöckchen schwimmen.
Bessere Voraussetzungen als in Lagos könnte das Virus nicht haben.