Lamborghini Gallardo Ein ganz normaler Auto-Tag
Lamborghini Gallardo LP 560-4: Gebaut um sehr schnell zu fahren, offenbarte der italienische Sportwagen mit zum Teil deutscher Audi-Technik im Alltagstest von SPIEGEL ONLINE überraschende Fähigkeiten.
Einparken: Beim Rückwärts-Rangieren hilft die Rückfahrkamera enorm; allerdings kostet das System 2000 Euro Aufpreis.
Dickes Ende: Wuchtig sieht der Gallardo von hinten aus. Unter der Haube am Heck, die es wahlweise aus Kristallglas gibt (3500 Euro Aufpreis), sitzt der mächtige Zehnzylindermotor.
Extrem-Design: Lamborghini spielt gerne auf die optische Nähe der Autos zu Kampfjets an. Aus dieser Perspektive betrachtet fehlen dem Wagen tatsächlich nur noch Flügel.
Navigationssystem: Man kann sich den Gallardo recht komfortabel einrichten, unter anderem mit einem Navigationssystem (2000 Euro Aufpreis), das ähnlich zu bedienen ist wie die Geräte, die vom Mutterhaus Audi eingesetzt werden.
Gefährliche Tasten: Mit diesen Knöpfen lässt sich die Abstimmung des Wagens verändern. "A" ist immer gut, "Sport" macht das ohnehin schon stramme Auto noch straffer, und von "Corsa" sollte man die Finger lassen, außer man befindet sich auf einer abgesperrten Rennstrecke.
So schlicht: Nicht alle Details des Lamborghini Gallardo schreien "Leistung" und "Vollgas" - das Lenkrad zum Beispiel ist ein Muster an schlichter Eleganz.
Waschstraße: Mit ein wenig Zirkeln und Korrigieren ließ sich der weiß lackierte Renner auch gut durch die Waschstraße manövrieren.
Auslegerware: Die extravagant geformten Außenspiegel des Lamborghini Gallardo lassen sich per Knopfdruck anlegen.