Land-Rover-Paradies Cameron Highlands - DER SPIEGEL
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Land-Rover-Paradies Malaysia Im Land der alten Landies

Für Land-Rover-Fans haben die Cameron Highlands etwas Mystisches: Wie auf einen Elefantenfriedhof zieht es offenbar alte Land Rover Defender in das Hochland von Malaysia. Dort gibt es so viele Allrad-Dinos, wie nirgends sonst - und in meist unbeschreiblichem Zustand.
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Land Rover Pick-up: In den Cameron Highlands, einer abgelegenen, bergigen Gegend in Malaysia, sind nach offiziellen Schätzungen mindestens 7000 alte Land Rover Defender unterwegs.

Foto: Gudrun Muschalla
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Arbeitsgerät: Die Menschen in den Cameron Highlands brauchen geländegängige Fahrzeuge, wenn sie zum Beispiel zu ihren Teeplantagen oder Gemüsegärten fahren wollen. Zahlreiche Straßen sind nur unbefestigte Wege.

Foto: Tom Grünweg
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Phantasie ist gefragt: Wenn die alten Allradler repariert werden müssen, geschieht dies mit Ersatzteilen, die eben gerade zur Hand sind. In diesem Fall zum Beispiel war es ein altes Dreispeichen-Lenkrad von Honda, dass das Original-Volant ersetzte.

Foto: Tom Grünweg
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Fahrender Rosthaufen: Hierzulande würde ein solches Auto wohl nicht einmal mehr als Scheunenfund Beachtung finden. In den Cameron Highlands hingegen ist der Wagen täglich auf öffentlichen Straßen im Einsatz.

Foto: Tom Grünweg
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Hauptsache mobil: Die Fahreigenschaften sind zweitrangig, wenn nur das Auto einen Allradantrieb hat und deshalb auch in unwegsamem Gelände noch vorwärtskommt. Asphaltierte Straßen wie auf diesem Bild sind in den Cameron Highlands eher die Ausnahme.

Foto: Tom Grünweg
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Reichlich Platz: Viele der Land-Rover-Modelle sind zu offenen Lastwagen umgebaut. Und es war ja auch das Ziel der Bezirksregierung, durch extra-niedrige Kfz-Steuern die heimische Wirtschaft ein wenig anzukurbeln.

Foto: Gudrun Muschalla
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Alltagsauto: Ein derart alter Land Rover wäre in unseren Breiten eine große Ausnahme auf der Straße. In den Cameron Highlands jedoch wimmelt es geradezu von alten Defender-Modellen.

Foto: Tom Grünweg
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Stark verwittert: In den Genuss der reduzierten Kfz-Steuer kommen ausschließlich Autos, an deren Flanke die Buchstaben CH aufgepinselt sind. Das ist das Zeichen dafür, dass sie den Bezirk der Cameron Highlands nicht verlassen dürfen. Im Falle dieses Modells ist der Buchstabe C irgendwie abhanden gekommen.

Foto: Tom Grünweg
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Ersatzteillager: Ein erbarmungswürdiges Autowrack am Straßenrand. Aber natürlich lassen sich aus diesem Schrotthaufen noch etliche Teile weiter verwerten.

Foto: Tom Grünweg
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Arg ramponiert: Alles, was noch irgendwie fährt, dient in den Cameron Highlands als Kleinlaster, um das Geschäft am Laufen zu halten.

Foto: Tom Grünweg
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Schwerstarbeiter: Auch in der letzten Phase ihres Autolebens müssen die Land Rover in den Cameron Highlands Schwerstarbeit leisten. An diesem Exemplar ist übrigens die Kennung CH noch sehr gut sichtbar.

Foto: Tom Grünweg
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Letzte Ausfahrt: Leicht windschief sitzt der Aufbau dieses Land Rovers auf dem Fahrgestell, doch Hauptsache, der Motor läuft und das Auto wühlt sich auch dann noch durch, wenn die Asphaltdecke endet.

Foto: Tom Grünweg
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?