Landnahme in Panjin, China - DER SPIEGEL
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Fotostrecke Ein Chinese verteidigt sein Grundstück und wird erschossen

Durch die Urbanisierung verlieren Millionen Chinesen ihr Land - und wehren sich immer erbitterter: Ein Mann übergießt sich mit Benzin, um den Abrisstrupp zu stoppen. Ein Polizist erschießt ihn. Nun will der Staat ein ganzes Viertel mundtot machen. Eine Alltagsgeschichte aus Panjin, China.
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Der Tatort: Aus drei Himmelsrichtungen rückt die Stadt näher.

Foto: Wu Jiang
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Der Vizepolizeichef: Die Mutter griff ihn mit einer Sichel an. Kurz darauf erschoss er einen ihrer Söhne.

Foto: Wu Jiang
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Verwundete Hand des Vizepolizeichefs: Chinesische Medien entschieden sich dagegen, das Bild zu drucken - weil sie fürchteten, ihnen würde dann vorgeworfen, Propaganda für die Regierung zu machen.

Foto: Wu Jiang
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Die Witwe: Die Frau wird seit Monaten in ihrem Haus von Polizisten bewacht. Von der Einäscherung ihres Mannes erfuhr sie erst, als Staatsdiener ihr ein Formular hinhielten und sie zwangen, es zu unterschreiben.

Foto: Wu Jiang
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Straße im Viertel Ershili: Jeder könnte der nächste sein, den eine staatlich legitimierte Kugel trifft.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Blick auf die Stadt Panjin: Die staatliche Landnahme ist die Schattenseite eines historisch beispiellosen Booms. Vor gut 30 Jahren lebten rund 200 Millionen Chinesen in den Städten, heute sind es fast 700 Millionen.

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