Landwirtschaft in der DDR Experiment mit Todesfolgen
Massentierhaltung, Milchersatz und gefährliche Nahrungszusätze: In den sechziger Jahren versuchten die LPG in der DDR ihre Produktionskraft stetig zu steigern. Unter anderem mit Futterzusätzen wie Harnstoff. Als Tierarzt erlebte Ernst Woll, wie eines der Experimente tragisch endete.
Kuh und Kalb im Garten: In den kleineren Tierhaltungen der Genossenschaftsbauern fühlten sich die Kühe mitsamt ihrem Nachwuchs noch wohl. Dort hatten Kuh und Kalb quasi Familienanschluss und konnten auf der hofeigenen Wiese saftiges Gras fressen, wie hier im Thüringer Wald auf einer Aufnahme von 1964.
Foto: Ernst Dr. Woll
Kälberfütterung: Nach und nach wuchsen die Genossenschaftsbetriebe an und wurden industrieller. Zwei Bäuerinnen bei der Fütterung von Mastkälbern auf dem VEB-Rindermastbetrieb Ferdinandshof in Neubrandenburg (Foto von 1981).
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-Z0211-027
Foto: Das Bundesarchiv/Benno Bartocha
Kalb im Stall: Zwei LPG-Lehrlinge versorgen am 13. Juni 1983 ein neugeborenes Kalb in einem Stall in Cottbus.
Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-1983-0613-001
Foto: Das Bundesarchiv/Rainer Weisflog
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