Last.fm-Transformationen: Let's get physical - DER SPIEGEL
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Last.fm-Transformationen Let's get physical

Zwei Jahre nach dem Kauf durch CBS soll Last.fm zum Ersatz für mehrere reguläre Radiosender werden. Es ist nicht der einzige Ansatz, das Internetangebot zum zukunftsfähigen Radio zu machen.
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Last.fm: Das Angebot bündelt die Möglichkeiten direkter Musikauswahl mit Musikvorschlag-Funktionen, aber auch Hörercharts.

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CBS-Radiosender wnew: Die New Yorker HD-Radiostation wird ab 5. Oktober ersetzt durch eine Art Best-of-Last.fm-Programm - so wie CBS-Schwesterstationen in Los Angeles, Chicago und San Francisco. Im Internet ist das Angebot schon jetzt äußerst Web-affin, mehr Musik-Blog als Senderseite.

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Die Live-Radiofunktionen der Web-Seite bieten zum Teil schon jetzt On-demand-Funktionen an, um sich einzelne Titel aus der Playlist noch einmal anzuhören. Welche Titel man sich anhören kann, ist abhängig davon, ob...

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...Last.fm sie im Angebot hat oder nicht. Dann bindet CBS das Internetangebot einfach unter dem Marken-Header des Radiosenders ein - ein offensichtliches Provisorium. Damit ist Schluss am 5. Oktober, wenn Last.fm den Sender ersetzt. Vier CBS-Redaktionen werden damit weitgehend überflüssig: Ihre Aufgaben übernimmt der "Schwarm" der Last.fm-Hörer. Ob der Markentransfer gelingt, bleibt abzuwarten: Last.fm wird damit über das Radiogerät selbst zum "Konserven-Radio" ohne Interaktivität.

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Doch natürlich will Last.fm die engen Grenzen der Rechnerwelt hinter sich lassen. Charts- oder Radioangebote von Last.fm gehören heute zur Standard-Konfiguration der meisten Internetradios (im Bild: Logitec Squeezebox Boom, ca. 240 Euro). Hochpreisigere Soundsysteme...

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...zeigen dann, wie Last.fm mittelfristig zum "Radio" werden könnte, ohne auf seine Stärke - die Interaktivität - zu verzichten. Das Audiostreaming-System BU250 von Sonos (ca. 1000 Euro) bietet Last.fm nicht als Radiostream an, sondern mit Hilfe eines aufwändigen Controllers mit Display wie im Web als Wunschkiste: Man kann über die Streaming-Clients Last.fm direkt ansprechen und eigene Playlists abspielen, Titelwünsche eingeben oder Musikfarben vorgeben.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?