Learjet kollidiert mit "Eurofighter": "Solche Übungen sind Routine" - DER SPIEGEL
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Learjet kollidiert mit "Eurofighter" "Solche Übungen sind Routine"

Die Kollision eines Learjets mit einem Kampfflugzeug wirft Fragen auf: Wie oft werden solche Manöver durchgeführt? Wo sind sie erlaubt? Und warum flog der stark beschädigte "Eurofighter" nicht zum nächstgelegenen Flughafen? Die wichtigsten Antworten auf einen Blick.
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Über dem Sauerland ist ein Learjet mit einem "Eurofighter" kollidiert und abgestürzt. Einer von zwei Insassen des Learjets wurde bereits tot aufgefunden.

Foto: Sascha Schuermann/ Getty Images
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Archivbild eines "Eurofighters" und eines Learjets: Zwei "Eurofighter" sollten bei der Übung am Montag einen Learjet zum nächsten Flugplatz begleiten. Doch dieser kollidierte mit einer der beiden Bundeswehrmaschinen und stürzte ab. „Solche luftpolizeilichen Übungen sind Routine, sie werden bundesweit mehrfach in der Woche durchgeführt“, sagt Oberst Michael Kötting von der Luftwaffe.

Foto: Bernd Wüstneck/ dpa
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Teile des abgestürzten Learjets: Inzwischen haben Experten die Daten-Rekorder des Learjets gefunden, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat ihre Untersuchungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen der Luftwaffe zufolge krachte der Learjet in einer Linkskurve in eines der beiden ihn begleitenden Kampfflugzeuge.

Foto: Jörg Taron/ dpa
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Ein Wrackteil des Learjets liegt auf der Ladefläche eines Abschleppwagens bei Altenfeld in Nordrhein-Westfalen, nahe der Absturzstelle.

Foto: Marcel Kusch/ dpa
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Auf einer Wiese bei Elpe wurden auch Flugzeugunterlagen gefunden.

Foto: Marcel Kusch/ dpa
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Ein Ermittler des Landeskriminalamts sucht an der Absturzstelle nach Trümmerteilen.

Foto: Uwe Zucchi/ dpa
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Trümmerteile auf der Fahrbahn: Die Kollision im Sauerland ist das erste Unglück dieser Art im deutschen Luftraum seit zehn Jahren. Im April 2004 waren nahe St. Peter-Ording zwei Tornado-Jets der Luftwaffe während eines Formationsflugs zusammengestoßen und abgestürzt.

Foto: Getty Images
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Zum Unglückszeitpunkt befanden sich beide Maschinen in drei bis fünf Kilometer Höhe über einem Waldstück bei Olsberg-Elpe in Nordrhein-Westfalen.

Foto: Matthias Balk/ dpa
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Bei dem Unglück starb mindestens eine Person. Nahe der schwer zugänglichen Absturzstelle seien Leichenteile gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher. Es handelt sich demnach vermutlich um einen der beiden Insassen der Zivilmaschine.

Foto: Jörg Taron/ dpa
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Polizisten im sauerländischen Altenfeld: An der Untersuchung der Unglücksursachen sind auch der General Flugsicherheit der Bundeswehr sowie die Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung beteiligt.

Foto: Uwe Zucchi/ dpa
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Dass in dem kleinen Ort Elpe niemand verletzt wurde, ist ein Glücksfall: Die Absturzstelle befindet sich nur wenige Meter hinter dem Ortsausgang.

Foto: Jörg Taron/ dpa
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