Leave No Trace von Debra Granik - DER SPIEGEL
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"Leave No Trace" Am liebsten verschwinden

Ihr letzter Film machte aus Jennifer Lawrence einen Star. Nun legt US-Regisseurin Debra Granik "Leave No Trace" vor: ein außergewöhnliches Vater-Tochter-Drama, das hochpolitisch und versöhnlich zugleich ist.
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Kriegsveteran Will (Ben Foster) hat sich als Selbstversorger in einem Park am Rande von Portland, Oregon, eingerichtet.

Foto: Sony Pictures
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Seit dem Tod seiner Frau lebt er zusammen mit seiner Tochter Tom (Thomasin McKenzie) lebt er so weit wie möglich vom Rest der Welt entfernt.

Foto: Sony Pictures
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Die längste Zeit kann er gut für beide sorgen. Doch durch eine Unachtsamkeit von Tom fliegt ihr Unterschlupf auf.

Foto: Sony Pictures
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Immer wieder begeben sie sich auf die Flucht, nicht zuletzt auch vor den Sozialarbeitern, die sich um ihre Re-Integration in die Gesellschaft bemühen.

Foto: Sony Pictures
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Doch je öfter sie fliehen, desto mehr fragt sich Tom, ob sie nicht an einem Ort bleiben will.

Foto: Sony Pictures
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Am Ende stellt sich die Frage nach der Emanzipation von den Eltern, die jede Pubertät aufwirft, für Tom auf ganz existenzielle Weise: Kann sie ihren Vater buchstäblich verlassen?

Foto: Sony Pictures
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?