Leben mit Behinderten - DER SPIEGEL
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Leben mit Behinderten Sorgenkinder sieht man nicht

Sie wurden aus Scham versteckt oder aus Fürsorge verhätschelt: Im Umgang mit Behinderten taten sich die Deutschen seit jeher schwer - nicht nur unter den Nazis, die Andersartigen sogar nach dem Leben trachteten. Karl Wilhelm Meier über den schwierigen Weg, vorurteilsfrei zu bleiben.
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Sternstunden: Auf der Platte "Vergißmeinnicht - Sternstunden der Musik" sangen Schlagerstars wie Karel Gott, Roy Black und Wencke Myhre 1970 für die "Aktion Sorgenkind". Ziel war es, Geld für behinderte Kinder zu sammeln. Nicht die Initiative selbst wohl aber ihr Name stieß bei Behinderten später auf Protest. 1999 wurde sie in "Aktion Mensch" umbenannt.

Foto: Stiftung Haus der Geschichte Bonn
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Kleine Fortschritte: Ein kleines Mädchen mit einer Spastik lernt in dieser neuen "Motivationstherapie" mit seiner Behinderung umzugehen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 2009. Im Umgang mit Behinderten taten sich die Deutschen lange Zeit schwer.

Foto: dpa
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Von zwei auf vier Räder: Eine Behinderung bedeutet längst nicht mehr, dass jemand nicht allein zurecht kommt und ständig Hilfe braucht. Mit einem entsprechend umgerüsteten Wagen ist auch Autofahren für Rollstuhlfahrer kein Problem mehr.

Foto: ddp
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"Aktion Mensch": Seit dem ersten März 2000 heißt die Hilfsorganisation "Aktion Sorgenkind" nun "Aktion Mensch". Die Umbennung sollte deutlich machen, dass nicht jedes Kind mit Behinderung zugleich ein Sorgenkind sein muss. Bereits am 23. Februar 2000 stellten ZDF-Intendant und Vorstandsvorsitzender der Aktion Sorgenkind, Dieter Stolte (l.), der behinderte Schauspieler Bobby Brederlow (M.) und der Unterhaltungschef des ZDF, Viktor Worms (r.), das neue Logo im Palais des Frankfurter Zoos vor.

Foto: dpa
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Behinderter am Arbeitsplatz: In der Pfennigparade in München werden Behinderte für das Arbeitsleben geschult. Hier ist ein Behinderter 1994 bei der Arbeit mit dem PC beschäftigt.

Foto: Karl Schillinger
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Erster Behindertenbus in München: 1988 weihte Bürgermeister Dr. Klaus Hahnzog den ersten Behindertenbus in München ein.

Foto: Karl Schillinger
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