Lebensretter: Kunst- und Spenderherz - DER SPIEGEL
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Lebensretter Kunst- und Spenderherz

Fettes Essen, Rauchen, TV-Couch statt Spazierengang – die Risikofaktoren für Herzerkrankungen sind bekannt. Doch erst seit kurzem wissen Forscher: Auch die Gene spielen eine wichtige Rolle. Wer seine Anlagen kennt, kann mehr tun, um Problemen vorzubeugen, ehe sie gefährlich werden.
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Am Deutschen Herzzentrum in Berlin wird dem 62-Jährigen Siegfried Streiter ein Kunstherz eingesetzt. Vom ersten Schnitt bis zum Anlegen des abschließenden Verbands dauert die Operation vier Stunden. Das Gerät hält Streiter nicht nur am Leben, sein starker, regelmäßiger Takt soll überdies die chronische Verstopfung der Lungengefäße beseitigen

Foto: Robert Clark
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So ein Kunstherz vom Modell CardioWest hält Schwerkranke am Leben, während sie auf ein Spenderorgan warten. Es wird in die Brust eingesetzt. Plastikschläuche führen durch die Haut des Patienten zu einer batteriebetriebenen pneumatischen Pumpe, die den Blutstrom in Gang hält. Je nach Modell kosten Kunstherzen in Deutschland zwischen etwa 50.000 und 70.000 Euro. Im Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) sind allein im Jahr 2006 mehr als 100 Kunstherzen verschiedener Systeme implantiert worden

Foto: Robert Clark
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Ein menschliches Herz, bereit zur Verpflanzung: In einer Spezialkammer wird es lebenswarm gehalten und schlägt weiter. So bleibt es viele Stunden länger vital als bei der herkömmlichen Methode, bei der Spenderherzen in Salzlösung getaucht und auf Eis gelegt werden

Foto: Robert Clark
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