Led Zeppelin: Jimmy Page im Interview - DER SPIEGEL
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Jimmy Page im Interview Whole Lotta Zeppelin

Jimmy Page feiert gerade mit bisher unveröffentlichten Led-Zeppelin-Songs neue Charterfolge. Im Interview spricht der Ausnahmegitarrist über Fluch und Segen der Digitalkultur. Und er spottet über feige Journalisten.
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Jimmy Page, Jahrgang 1944, begann seine Karriere als Studiomusiker in London, und feierte von 1966 bis 1968 als Mitglied der Yardbirds erste Erfolge mit einer Band. 1968 gründete er Led Zeppelin.

Foto: Thorsten Dörting
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Er zeichnete sich als Produzent und Songwriter der Band aus, vor allem aber als herausragender Instrumentalist. Page gilt als einer der größten und einflussreichsten Rockgitarristen überhaupt. Hier ein Livebild aus der Frühphase: Bassist John Paul Jones und Jimmy Page, 1969.

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London, 16. September 1970: Jimmy Page, Robert Plant und John Bonham nehmen einen Preis des "Melody Maker" entgegen. Im Pop Poll des Magazins waren sie zur besten britischen Band gewählt worden.

Foto: Roger Jackson/ Getty Images
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Und nach der Auszeichnung wurde dann gechillt: Bonham, Plant und Page mit Sängerin Sandy Denny.

Foto: AP
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Bassist John Paul Jones, Drummer John Bonham (1948 - 1980), Jimmy Page and Sänger Robert Plant posieren 1973 vor ihrem Privatflugzeug "The Starship", einem ehemaligen Passagierjet der United Airlines.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant, links, und Jimmy Page beim Live-Aid-Konzert im J.F.K.-Stadion zu Philadelphia, am 13. Juli 1985. Nach John Bonhams Tod 1980 traten die verbliebenen Bandmitglieder als "Plant, Page and Jones" bei dem Charity-Konzert auf - mit Phil Collins an den Drums.

Foto: Rusty Kennedy / AP
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Page bei einem Konzert im New Yorker Madison Square Garden im Dezember 1983 zugunsten von Ronnie Lane, des an Multipler Sklerose erkrankten Small-Faces-Musikers.

Foto: Veronica Farley / AP
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Und noch ein Preis: Page 2004 bei den "Mojo Honours List Music Awards", bei denen die Lebensleistung von Musikern mit diesen, nun ja, niedlichen Trophäen gewürdigt wird.

Foto: Jo Hale/ Getty Images
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Page bei der Präsentation der neuen Remasters Edition in Berlin im Mai 2014: "Ich werde jetzt nicht digital produzierte Musik kritisieren. Vorwürfe wie "Steht ein Typ in seinem Schlafzimmer und mixt Platten " sind lahm. Ich schätze diese Art von Musik für die zugrundeliegende Vorstellungskraft, die mindestens ebenso wichtig ist wie die pure Technik."

Foto: Thorsten Dörting
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Page über die Arbeit an der neuen Remastered Edition der ersten drei Zeppelin-Alben: "Ich habe gelächelt, und eine Ein-Mann-Party mit mir selbst gefeiert. Die schiere Verwegenheit, mit der wir damals alle gespielt haben - wundervoll. John Bonhams Drumming, eine Freude."

Foto: © Suzanne Plunkett / Reuters/ REUTERS
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Späte Versöhnung, zumindest mehr oder weniger. Mit Musikkritikern, auch und gerade des "Rolling Stone", hatten Led Zeppelin so ihre Probleme - es hagelte, gerade in der Anfangszeit, Verrisse.

Foto: REUTERS/ Wenner Media LLC.
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Und Page (hier wieder im Mai 2014 in Berlin) reagiert immer noch recht unversöhnlich. Der "Stone"-Autor John Mendelsohn verweigerte die Erlaubnis, seine frühen Led-Zeppelin-Verrisse für das Booklet der Remastered Edition zu reproduzieren. Eine Absage, die Page im SPIEGEL-ONLINE-Interview mit einiger Verve als "erbärmlich" abkanzelte.

Foto: Thorsten Dörting
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Page als E-Gitarren-Intellektueller bei der Verleihung seines Ehrendoktors am Berklee College of Music in Boston (2014). Der Selfie-Fotograf ist ein Absolvent der Einrichtung.

Foto: Winslow Townson / AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?