Leerstehende Einfamilienhäuser in Cuxhaven - DER SPIEGEL
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Leerstand bei Einfamilienhäusern Erst Cuxhaven, dann der Rest der Republik

Leerstand? Das Wort verbindet man normalerweise mit Plattenbauten in der ostdeutschen Provinz. Doch immer häufiger finden auch Einfamilienhäuser keine neuen Bewohner mehr. Viertel wie Cuxhaven-Altenwalde werden zum Menetekel für den demografischen Wandel, der ganz Deutschland droht.
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Auf den ersten Blick ist in Cuxhaven-Altenwalde die Welt noch in Ordnung: propere Einfamilienhäuser, gepflegte Vorgärten. Doch auf den zweiten Blick mehren sich die Zeichen des Verfalls. Manche Einfamilienhäuser scheinen leerzustehen. Andere werden nur noch von einer einzelnen, meist allein lebenden Person bewohnt. "Innerer Leerstand" nennen das die Stadtplanungsexperten.

Foto: Christian Tröster
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Wo niemand mehr wohnt, mehren sich bald die Zeichen des Verfalls. Die Stein gewordenen Wohnträume von einst werden zu städtebaulichen Alpträumen,...

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...denn die Kosten der Infrastruktur, von der Straßenbeleuchtung bis zur Kanalisation, liegen in Einfamilienhausvierteln pro Einwohner ohnehin höher als in den dichter besiedelten Innenstädten. Wenn die Zahl der Bewohner sinkt, steigen die Kosten pro Kopf weiter.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?