Legendäre Autorennen - DER SPIEGEL
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Legendäre Autorennen 24 Stunden Vollgas

Spezialreifen? Elektronische Lenkhilfe? Papperlapapp. Die härtesten Rennfahrer der Welt brauchen keinen technischen Firlefanz. Bei den "24 Stunden von Le Mans" riskieren tollkühne Piloten seit 85 Jahren ihre Gesundheit.
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Der Porsche 917: Mit diesem Fahrzeugtyp stellte Jackie Oliver 1971 den bis heute gültigen Streckenrekord in Le Mans auf. Der Brite benötigte für die 13,5 km lange Strecke 3,184 Minuten.

Foto: Porsche
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Steve McQueen am Set vom "Le Mans": Der rennbegeisterte Schauspieler und Produzent hatte bereits in dem Film "Bullit" von 1968 die längste Auto-Verfolgungsjagd der Filmgeschichte in Szene gesetzt, bevor er 1970 seinen Klassiker "Le Mans" drehte. Die Rennszenen wurden 1970 beim echten Le-Mans-Rennen aus einem mit drei Kameras ausgestatteten Porsche heraus aufgenommen.

Foto: ddp images/ Hans Werner Asmus
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Boxenluder von 1970: Schauspieler Steve McQueen schäkert am Rand der Dreharbeiten zu "Le Mans" mit weiblichen Motorsportfans.

Foto: ddp images
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Können diese Augen bremsen? Steve McQueen in voller Montur in einer Szene aus seinem Kinohit "Le Mans" von 1971, in dem sich ein Ferrari- und ein Porschefahrer erbittert duellieren. Auf dem Dach des Wagens erkennt man die klassische Lackierung in Hellblau und Orange, den Farben des Sponsors Gulf Oil.

Foto: ddp images
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Polizeischutz für ein Rennauto: Einmal im Jahr gibt es in Le Mans 24 Stunden lang keine Strafzettel für's Rasen. Die Polizei ist trotzdem präsent, wenn auch nur zum Schutz der teuren Boliden.

Foto: Ford
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Warten auf die Startflagge: Vor dem Start war alles noch in Ordnung, doch bis ins Ziel schaffte es nur der GT 40 in der Mitte - die Startnummern 8 und 27 blieben auf der Strecke. Der rote Flitzer rechts ist ein Ferrari Spider. Aufnahme von 1966.

Foto: Ford
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Fünf Kilometer Vollgas: Die Lange Gerade von Le Mans, die sogenannte "Mulsanne" (offiziell "Ligne Droite des Hunaudière") wurde 1990 aus Sicherheitsgründen mit zwei Schikanen entschärft. Bis dahin erreichten die Wagen hier Geschwindigkeiten von über 400 Stundenkilometern.

Foto: Ford
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Auf Biegen und Brechen: Auf dem Rundkurs von Le Mans kämpfen die Fahrer mit harten Bandagen - bei genauem Hinsehen erkennt man Bruchstellen an der Front dieses Ford-Rennwagens.

Foto: Ford
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Rennlegende Ford GT 40: Der US-Autohersteller Ford wollte ursprünglich die italienische Konkurrenz von Ferrari komplett aufkaufen, um so in den Rennsport einzusteigen. Als Ferrari sich querstellte, gründete Ford eine werkseigene Rennabteilung und entwickelte den legendären GT 40 - ein Auto, das wie kein zweites für den Mythos von Le Mans steht.

Foto: Ford
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Chris Amon am Steuer: Dicht gefolgt von Ronnie Bucknum. Sie fuhren für unterschiedliche Teams, setzten aber beide auf den GT 40.

Foto: Ford
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Die Zigarette danach: Die Rennfahrer Chris Amon und Jacky Ickx entspannen sich bei den 24 Stunden von 1975 nach getaner Arbeit.

Foto: Getty Images
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Ende einer Dienstfahrt: Chris Amon, Sieger der "24 Stunden" von 1966, dreht eine Ehrenrunde im Regen.

Foto: Ford
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Die Tragödie: Bei der bisher größten Katastrophe im Motorsport starben 1955 in Le Mans 83 Zuschauer, als Teile eines Mercedes Benz 300 SLR nach einer Kollision in die Zuschauertribüne flogen. Auch der Fahrer des Wagens, Pierre Levegh, kam ums Leben. Laut Motorsport-Unfallstatistik ist Le Mans das tödlichste aller Rennen, mit bisher 118 Opfern.

Foto: Getty Images
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Bonusrunde: Der Engländer Ken Miles wurde 1966 zweiter und drehte zur Feier des Tages noch eine Ehrenrunde.

Foto: Ford
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Vollgas auf der Ideallinie: Die martialische Optik wurde zum Markenzeichen der Rennwagen, die in Le Mans starteten. Anstelle filigraner Flügel und elektronischer Lenkhilfen dominierten mächtige Hecks und breite Reifen.

Foto: Ford
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J.M. Hawthorn im Jaguar (6) wird bei den "24 Stunden" von 1955 von Juan Fangio (19) in einem Mercedes verfolgt.

Foto: Getty Images
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Paul Newman in Le Mans: Der Schauspieler nahm 1979 am legendären 24-Stunden-Rennen teil und erreichte den zweiten Platz.

Foto: Getty Images
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Heiße Kisten mit Kameras: Für Steve McQueens Film "Le Mans" wurde 1970 ein am echten Rennen teilnehmender Porsche 908 mit drei Kameras bestückt. Durch die Wechsel der Filmrollen bei den Boxenstopps verlor das Team so viel Zeit, dass es gar nicht mehr gewertet wurde, gehörte aber immerhin zu den wenigen Fahrzeugen, die überhaupt die 24 Stunden durchhielten.

Foto: ddp images/ Hans Werner Asmus
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Durch die Idylle rasen: Für die Region um Le Mans an der Sarthe in Nordwestfrankreich ist das 24-Stunden-Rennen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Foto: Ford
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Blumen und große Schampusflaschen: Die Australier Bruce McLaren und Chris Amon machten 1966 das Rennen - gleich knallen die Korken.

Foto: Ford
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Doppelsieg: Die Shelby-American Inc. trat 1966 mit zwei Teams an - beide im Ford GT 40 - und belegte die Plätze 1 und 2. Die Shelby-Rennwagen schafften in den 24 Stunden 360 Runden.

Foto: Ford
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Das Symbol von Le Mans: Die Durchfahrt unter dem überdimensionalen Dunlop-Reifen ist das Symbol des 24-Stunden-Rennens. Diese Aufnahme entstand bei dem Rennen von 1925, am Steuer des vorderen Wagens saß Hermann Lang.

Foto: Getty Images
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