Legendäre Konzerte Zusammenbruch als Zugabe
"Live at the Roxy": Diese Ankündigung war in den siebziger Jahren eine Auszeichnung für jeden Pop-Künstler. Der Club in West Hollywood, der ursprünglich Lou Adler, David Geffen und Compagnons gehörte, wurde 1973 von Neil Young eröffnet. Ein Jahr später kam Joe Cocker - mit Bierflasche in der Hand.
"I Can Stand A Little Rain": Zur Live-Präsentation seines neuen Albums hatte Joe Cocker ins legendäre "Roxy" geladen. Der Auftritt geriet zum Desaster.
Zurück: Seit seinem legendären Auftritt in Woodstock hatte Joe Cocker ein paar Pfund zugelegt - offensichtlich vor allem mithilfe übermäßigen Alkoholkonsums.
Allein auf der Bühne: Der "weiße Sänger mit der schwärzesten Stimme", als der er zuvor gefeiert wurde, war bei der Präsentation seines neuen Albums 1974 nur noch ein Schatten seiner selbst. Er vergaß Texte, wankte um das Mikrofon herum, hörte irgendwann sogar ganz auf, zu singen.
Unsicherer Cocker: Statt wie bei seinem Auftritt in Woodstock virtuos Luftgitarre zu spielen, ruderte Joe Cocker 1974 im Roxy nur noch wild und hilflos mit den Armen.
Haltlos: Das Mikrofon bot keinen Halt mehr, der Künstler stürzte ab.
Cocker am Boden: Die Band hatte verärgert über Cockers Performance die Bühne verlassen. Er blieb allein zurück - mit seiner Bierflasche.
Ticket für Joe Cocker: Mit einem Konzert im Mai 1974 im legendären Club "Roxy" am Sunset Boulevard wollte er ein grandioses Comeback feiern - und lieferte am Ende einen erschütternden Auftritt ab.
Joe Cocker: Joe privat in der Küche von Robert Günther im Jahre 1969.
Joe Cocker und Barry Ryan: Joe Cocker im Januar 1969 in der Hamburger Musikhalle. Links auf dem Bild: Sänger Barry Ryan.
Joe Cocker live: Joe Cocker im Januar 1969 in der Hamburger Musikhalle.