Legendäre Konzerte - DER SPIEGEL
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Legendäre Konzerte Hässliche neue Welt

Ein Wechselbad der Gefühle: 1990 erlebte Mehmet Gürcan Daimagüler das legendäre Pink-Floyd-Konzert in Berlin und blickte einem geeinten Deutschland entgegen. Bald erschütterten Hoyerswerda, Rostock und Solingen das Land - und Daimagüler wurde selbst zur Zielscheibe des Hasses.
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Mauermonster: Im Juli 1990 traten Pink Floyd im wiedervereinten Berlin auf dem Potsdamer Platz auf - dort, wo sich kurz zuvor noch der Todesstreifen befand. Tausende Menschen aus Ost und West feierten gemeinsam die Musik, die gigantische Show und dass sie überhaupt gemeinsam feiern konnten.

Foto: JOCKEL FINCK/ AP
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Anschlag auf ein Asylbewerberheim: Bald nach der Wiedervereinigung Deutschlands machte sich in Ostdeutschland eine extreme Ausländerfeindlichkeit bemerkbar. Im August 1992 warfen Neonazis und Sympathisanten unter dem Applaus des Mobs Brandbomben auf ein Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen. Während Scheiben zerbarsten und Balkone und Wohnungen in Flammen aufgingen, befanden sich noch 115 vietnamesische Flüchtlinge in dem Gebäude.

Foto:

NORDLICHT/ AP

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Angst in Deutschland: Ein Arbeiter aus Mosambik blickt verängstigt durch eine eingeworfene Fensterscheibe aus einem Wohnheim in Hoyerswerda. In den Tagen zuvor war das Gebäude - ebenso wie auch das Asylbewerberheim - Ziel von Anschlägen Rechtsradikaler.

Foto: dpa
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Nach dem Brandanschlag: Nicht nur in Ost-, auch in Westdeutschland gab es Ausländerhass. Im Mai 1993 zündeten vier Neonazis das Haus der türkischen Familie Genc in Solingen an. Fünf Kinder und junge Frauen starben in den Flammen.

Foto: dpa
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Lichterkette gegen Rechtsextremismus: Nach schweren ausländerfeindlichen Übergriffen gingen im Dezember 1992 überall in Deutschland Bürger auf die Straßen und bildeten als Zeichen gegen Rechtsextremismus Lichterketten.

Foto: Werner_Baum / dpa
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